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ÄUßERUNGEN!
Alle früheren
Businessletter gibt's
auf
http://www.lressmann.de/businessletter/businessletter.htm
Liebe Leserin, Lieber
Leser,
Veränderung ist ja
bekanntlich ein steter
Begleiter durch die
Zeit. Im Zuge der
Umstellung meiner
Webseiten
http://www.lressmann.de
wie auch
http://www.makrofotos.de
kommt nun auch mein
Newsletter in leicht
veränderter Form
daher: Er heißt von
nun an etwas
förmlicher
Businessletter. Ich
werde allerdings auch
künftig meinen
mitunter etwas
spitzbübischen und
bissigen Stil
beibehalten. Die Welt
ist schon voll genug
mit Ja-Sagern,
Mitläufern und
sonstigen Gesellen
ohne Rückgrad.
Wieder einmal hat es
etwas gedauert. Nun,
der Grund ist nicht
nur in den massiven
Umbauarbeiten der
beiden Webseiten zu
sehen, die immer noch
nicht ganz
abgeschlossen sind,
sondern in der
Tatsache begründet,
daß ich eines der
letzten Abenteuer
unserer Zeit
durchleben durfte:
Beantragung der
DSL-Deutschland Flat
in meiner süddeutschen
Niederlassung. Kenner
wissen, was das
bedeutet: Jede Menge
Frust und
Bekanntschaft mit Callcentern und
Computerstimmen. Und
natürlich Zeitverlust
oder besser gesagt
"Internetentzug". Aber
nun ist es soweit:
Businessletter 1 kommt
diesmal aus dem
Ländle.
Viel Vergnügen mit
Businessletter Nr. 1
und etwas verspätet
einen guten Start ins
Jahr 2006!
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Inhalt
Businessletter Nr.
1:
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1.
Firmendaten im Netz!
2007 ist es endlich
soweit.
2.
Exitstrategie!
Marktaustritt als
Erfolgspotential.
3.
Linktip:
Sicherheit von VoIP
4.
Privacy 1: Selbsttest
zum Datenschutz
Für
alle, denen die
Privatsphäre noch
etwas bedeutet
5.
Zu fairen Preisen!
Wie
KMU niemals werben
sollten.
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zu
1: Firmendaten im
Netz!
2007 ist es endlich
soweit.
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Von
Januar 2007 an kann
man unter der Adresse
www.unternehmensregister.de
wesentliche Daten von
publikationspflichtigen
Unternehmen abrufen.
Es handelt sich dann
somit um ein
elektronisches
Handels- bzw.
Genossenschaftsregister.
Damit sind dann auch
wesentliche
Registereintragungen,
wie z.B.
Jahresabschlüsse,
online zugänglich. Das
ist ein erheblicher
Fortschritt, denn
bisher muß man sich
diese Daten recht
aufwändig aus
verschiedensten
Quellen, wie z.B.
Bundesanzeiger oder
durch Gang zur
registerführenden
Stelle beschaffen Ich
hoffe, daß es bei
diesem Termin bleibt
und nicht wieder
softwaretechnische
Pannen das Projekt
behindern.
Für
die betroffenen
Unternehmen bedeutet
dies natürlich, daß
die erforderlichen
Unterlagen in
elektronischer Form
eingereicht werden
müssen. Das ist aber
von erheblichem
Vorteil: Die
Eintragungen werden
wesentlich schneller
erfolgen und damit
werden die
Eintragungskosten für
die Firmen wohl eher
sinken. Allerdings hat
die Sache auch einen
Haken. Kunden,
Lieferanten und
sonstige
Geschäftspartner
können sich auf sehr
einfache Art über die
jeweiligen Unternehmen
informieren. So
manchen dürfte es
erschrecken, wenn der
Jahresabschluß online
abrufbar wird. Ich bin
gespannt, wie viele
Firmen versuchen
werden, sich diesem
Umstand durch Wechsel
der Rechtsform (falls
möglich) zu entziehen. Es
wird auf jeden Fall
spannend...
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zu
2: Exitstrategie!
Marktaustritt als
Erfolgspotential.
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Gerade in der ach so
bösen globalisierten
Welt, wird immer
wieder über die
scharfe Konkurrenz und
den Wettbewerb
gestöhnt. Dabei ist
das die natürlichste
Sache der Welt.
Wettbewerb gehört zur
Marktwirtschaft wie
das Tüpfelchen auf dem
i. Marktwirtschaft ist
ohne Konkurrenz nicht
denkbar. Doch was kann
man tun, wenn der
Wettbewerb ausartet,
vor allem die Preise
fallen und fallen und
fallen ...?
Fallende Preise
bedeuten in den
meisten Fällen
Überkapazitäten. Das
Angebot übersteigt die
Nachfrage. Ist das
langfristig der Fall,
spricht man von
strukturellen
Überkapazitäten bzw.
strukturellem
Angebotsüberhang. Es
wird sich daran
solange nichts ändern,
wie nicht eine
erhebliche Zahl an
Anbietern ausscheidet.
Ich
will nicht dazu
aufrufen, bei der
kleinsten
Schwierigkeit aus dem
Markt auszuscheiden,
sondern, falls man sich
in der strukturellen
Klemme sieht, einmal
genau zu prüfen, ob
sich weitere
Investitionen in den
betreffenden Bereich
überhaupt noch lohnen,
ob man dem guten Geld
weiteres gutes Geld hinterher wirft. Viele
Mittelständler begehen
m.E. genau diesen
Fehler. Nur, wie
gesagt, prüfen sollte
man den Marktaustritt,
den Exit natürlich
genau.
Häufig kann man
nämlich auch etwas
verändern, z.B. das
Produkt oder die
Dienstleistung. Ich
habe das ja schon ein
paar mal ausgeführt.
Doch mitunter ist das
einfach nicht möglich,
vor allem dann nicht,
wenn man es mit extrem
kapitalintensiven
Leistungen oder
subventionierten
Unternehmen zu tun hat
und in einer Branche
tätig ist, in der
überwiegend über den
Preis verkauft wird,
da sich die Produkte
nur geringfügig
differenzieren lassen.
Falls man diese
notwendige
Differenzierung
entweder technisch,
geographisch oder kapitalmäßig nicht
hinbekommt, ist häufig
der Exit die beste
Strategie. Sämtliche
Portfolio-Ansätze
arbeiten u.a. mit
genau dieser
Erkenntnis. Und diese
sollten sich auch
Mittelständler und
Freiberufler zunutze
machen, um zu
überleben.
Es
ist manchmal besser,
zu sagen, ich höre
auf, als immer wieder
Geld nachzuschießen
und gnadenlos in die
Schuldenfalle zu
geraten. Das richtige
Timing ist also
entscheidend, um mit
der Exitstrategie den
größten Erfolg zu
haben. Gibt die Kuh
keine Milch mehr, ist
sie zu schlachten. Mit
den Braten kann man
sich häufig eine neue
Einkommensquelle
erschließen.
Ich
schließe mal mit einer
Metapher: Schlachtet
man die Kuh zur
rechten Zeit, kann man
wenigstens noch zehren
von dem, was
übrigbleibt - wartet
man zu lange, ist die
Kuh entweder nicht
mehr genießbar oder
muß sie abtreten und
hat dann letztlich
alles verloren.
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zu
3: Linktip:
Sicherheit von VoIP
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Das
BSI hat wieder mal
eine interessante
Studie zum Thema
Sicherheit von VoIP
veröffentlicht. Hier
der Link:
Http://downloads.bsi-fuer-buerger.de/literat/studien/VoIP/voipsec.pdf
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zu
4: Privacy 1:
Selbsttest zum
Datenschutz
Für
alle, denen die
Privatsphäre noch
etwas bedeutet
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Ich
hoffe, den meisten
meiner Leser liegt das
Thema Privatsphäre und
Datensicherheit am
Herzen. Leider steht
es damit gegenwärtig
nicht gerade zum
besten. Zum Glück
reagiert die
Öffentlichkeit
inzwischen etwas
sensibler darauf, wie
die ersten Dokusoups
zu dem leidigen Thema
Kunden- Bonus- und
sonstigen Karten
personenbezogener Art
zeigen. Ich habe mir
mal überlegt, ob man
einen relativ
gefahrlosen Selbsttest
entwickeln kann, der
relativ deutlich
zeigt, das beim Thema
Datenschutz
geschludert wird. Und
hier ist er:
Man
gehe zur Bank und
spende per Überweisung
an eine der
zahlreichen
Spendenorganisationen.
Jetzt heißt es warten
bis zur
Weihnachtszeit. Dann
ist die Wahrscheinlichkeit
nicht gering, daß man
nicht nur von der
Organisation, für die
man gespendet hat, zu
einer erneuten Spende
gebeten wird, sondern
noch von einigen
anderen mehr. Oh
Zufall, oh Zufall. Das
ist relativ harmlos,
aber doch irgendwie
unschön, nicht wahr?
Damit will ich nicht
sagen, daß jede
Spendenorganisation
regelmäßig gegen den
Datenschutz verstößt
oder gar dazu
aufrufen, nicht mehr
zu Spenden, nur glaube
ich, einige
Unregelmäßigkeiten
wahrzunehmen, die
nicht in Ordnung sind.
Außerdem rate ich an
dieser Stelle jedem,
sich genau zu
überlegen, aus welchem
Anlaß er wem, welche
Daten weitergibt, vor
allem, wenn es um
Daten geht, die dazu
dienen,
Langzeitprofile zu
erstellen. Auch an
Gewinnspielen würde
ich niemals
teilnehmen, Auskünfte
am Telefon gibt’s
schon mal gar nicht.
Und, für die Zukunft,
keine Gegenstände
kaufen, die mit RFID-Chips
ausgestattet sind
(falls darauf
personenbezogene Daten
enthalten sind).
Gewiß, man kommt in
vielen Fällen nicht
umhin, seine Daten
preiszugeben, auch ist
nicht alles evil, aber
man kann schon einiges
unternehmen, um zu
verhindern, daß seine
personenbezogenen
Daten in Kanälen
verschwinden, wo sie
absolut nicht
hingehören.
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zu
5: Zu fairen Preisen!
Wie
KMU niemals werben
sollten.
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Ich
erlebe immer wieder,
wie KMU (Kleine,
mittlelständische
Unternehmen) mit dem
Slogan "Zu fairen
Preisen" oder
ähnlichem werben.
Davor kann ich, erst
recht im Internet nur
warnen. Vor allem
dann, wenn man mit den
großen Multis
konkurriert, mit deren
Preisen man in den
wenigsten Fällen
mithalten kann. Gegen
die kann man nur mit
besonderem Service
bestehen. Dann müssen
die Preise zwar nicht
"unfair" sein, jedoch
nun mal höher.
"Zu
fairen Preisen", ist
geradezu eine
Einladung zum
Feilschen und
Schachern, dem
Volkssport Nummer 1,
der unserer
Gesellschaft (nicht
nur
Wirtschaft) nach wie
vor arg zusetzt und zu
zersprengen droht. "Zu
fairen Preisen" ist
nur eine Umschreibung
für "billig" und wird
entsprechendes
Publikum magisch
anziehen. Dann hat man
den Salat. In den
meisten Fällen ist es
wohl besser, Preise
ganz nüchtern
anzugeben und
stattdessen die
Produktvorteile und
den Service
herauszustellen, falls
man einen Solchen
bieten kann. Viele
innovative
Mittelständler gehen
bereits diesen Weg und
zwar mit Erfolg.
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Genug für heute. Bis
zum nächsten Mal,
alles Glück und viel
Erfolg!
Herzlich, Ihr
Lutz Ressmann
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