Lutz Ressmanns Businessletter Nr. 1 - Ihr unabhängiger Online-Berater

© Lutz Ressmann - www.lressmann.de

 

Ressmann

 

 

Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Datenschutz

  • Rating

  • Persönliche Erfolgsstrategien

 

 

 

26.01.2006

 

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DIES IST EIN GRATIS-SERVICE FÜR KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE VON

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Diplom-Kaufmann

Lutz Ressmann

- Unternehmensberater –

- Externer Datenschutzbeauftragter -

Marketing - Vertrieb - SAP - Datenschutz

Sixtusstr. 56 45721 Haltern am See

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Alle früheren Businessletter gibt's auf

 

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Liebe Leserin, Lieber Leser,

 

Veränderung ist ja bekanntlich ein steter Begleiter durch die Zeit. Im Zuge der Umstellung meiner Webseiten http://www.lressmann.de wie auch http://www.makrofotos.de kommt nun auch mein Newsletter in leicht veränderter Form daher: Er heißt von nun an etwas förmlicher Businessletter. Ich werde allerdings auch künftig meinen mitunter etwas spitzbübischen und bissigen Stil beibehalten. Die Welt ist schon voll genug mit Ja-Sagern, Mitläufern und sonstigen Gesellen ohne Rückgrad.

Wieder einmal hat es etwas gedauert. Nun, der Grund ist nicht nur in den massiven Umbauarbeiten der beiden Webseiten zu sehen, die immer noch nicht ganz abgeschlossen sind, sondern in der Tatsache begründet, daß ich eines der letzten Abenteuer unserer Zeit durchleben durfte: Beantragung der DSL-Deutschland Flat in meiner süddeutschen Niederlassung. Kenner wissen, was das bedeutet: Jede Menge Frust und Bekanntschaft mit Callcentern und Computerstimmen. Und natürlich Zeitverlust oder besser gesagt "Internetentzug". Aber nun ist es soweit: Businessletter 1 kommt diesmal aus dem Ländle.

 

Viel Vergnügen mit Businessletter Nr. 1 und etwas verspätet einen guten Start ins Jahr 2006!

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Inhalt Businessletter Nr. 1:

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1. Firmendaten im Netz!

2007 ist es endlich soweit.

 

2. Exitstrategie!

Marktaustritt als Erfolgspotential.

 

3. Linktip:

Sicherheit von VoIP

 

4. Privacy 1: Selbsttest zum Datenschutz

Für alle, denen die Privatsphäre noch etwas bedeutet

 

5. Zu fairen Preisen!

Wie KMU niemals werben sollten.

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zu 1: Firmendaten im Netz!

2007 ist es endlich soweit.

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Von Januar 2007 an kann man unter der Adresse www.unternehmensregister.de wesentliche Daten von publikationspflichtigen Unternehmen abrufen. Es handelt sich dann somit um ein elektronisches Handels- bzw. Genossenschaftsregister. Damit sind dann auch wesentliche Registereintragungen, wie z.B. Jahresabschlüsse, online zugänglich. Das ist ein erheblicher Fortschritt, denn bisher muß man sich diese Daten recht aufwändig aus verschiedensten Quellen, wie z.B. Bundesanzeiger oder durch Gang zur registerführenden Stelle beschaffen Ich hoffe, daß es bei diesem Termin bleibt und nicht wieder softwaretechnische Pannen das Projekt behindern.

Für die betroffenen Unternehmen bedeutet dies natürlich, daß die erforderlichen Unterlagen in elektronischer Form eingereicht werden müssen. Das ist aber von erheblichem Vorteil: Die Eintragungen werden wesentlich schneller erfolgen und damit werden die Eintragungskosten für die Firmen wohl eher sinken. Allerdings hat die Sache auch einen Haken. Kunden, Lieferanten und sonstige Geschäftspartner können sich auf sehr einfache Art über die jeweiligen Unternehmen informieren. So manchen dürfte es erschrecken, wenn der Jahresabschluß online abrufbar wird. Ich bin gespannt, wie viele Firmen versuchen werden, sich diesem Umstand durch Wechsel der Rechtsform (falls möglich) zu entziehen. Es wird auf jeden Fall spannend...

 

 

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zu 2: Exitstrategie!

Marktaustritt als Erfolgspotential.

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Gerade in der ach so bösen globalisierten Welt, wird immer wieder über die scharfe Konkurrenz und den Wettbewerb gestöhnt. Dabei ist das die natürlichste Sache der Welt. Wettbewerb gehört zur Marktwirtschaft wie das Tüpfelchen auf dem i. Marktwirtschaft ist ohne Konkurrenz nicht denkbar. Doch was kann man tun, wenn der Wettbewerb ausartet, vor allem die Preise fallen und fallen und fallen ...?

Fallende Preise bedeuten in den meisten Fällen Überkapazitäten. Das Angebot übersteigt die Nachfrage. Ist das langfristig der Fall, spricht man von strukturellen Überkapazitäten bzw. strukturellem Angebotsüberhang. Es wird sich daran solange nichts ändern, wie nicht eine erhebliche Zahl an Anbietern ausscheidet.

Ich will nicht dazu aufrufen, bei der kleinsten Schwierigkeit aus dem Markt auszuscheiden, sondern, falls man sich in der strukturellen Klemme sieht, einmal genau zu prüfen, ob sich weitere Investitionen in den betreffenden Bereich überhaupt noch lohnen, ob man dem guten Geld weiteres gutes Geld hinterher wirft. Viele Mittelständler begehen m.E. genau diesen Fehler. Nur, wie gesagt, prüfen sollte man den Marktaustritt, den Exit natürlich genau.

Häufig kann man nämlich auch etwas verändern, z.B. das Produkt oder die Dienstleistung. Ich habe das ja schon ein paar mal ausgeführt. Doch mitunter ist das einfach nicht möglich, vor allem dann nicht, wenn man es mit extrem kapitalintensiven Leistungen oder subventionierten Unternehmen zu tun hat und in einer Branche tätig ist, in der überwiegend über den Preis verkauft wird, da sich die Produkte nur geringfügig differenzieren lassen.

 

Falls man diese notwendige Differenzierung entweder technisch, geographisch oder kapitalmäßig nicht hinbekommt, ist häufig der Exit die beste Strategie. Sämtliche Portfolio-Ansätze arbeiten u.a. mit genau dieser Erkenntnis. Und diese sollten sich auch Mittelständler und Freiberufler zunutze machen, um zu überleben.

Es ist manchmal besser, zu sagen, ich höre auf, als immer wieder Geld nachzuschießen und gnadenlos in die Schuldenfalle zu geraten. Das richtige Timing ist also entscheidend, um mit der Exitstrategie den größten Erfolg zu haben. Gibt die Kuh keine Milch mehr, ist sie zu schlachten. Mit den Braten kann man sich häufig eine neue Einkommensquelle erschließen.

Ich schließe mal mit einer Metapher: Schlachtet man die Kuh zur rechten Zeit, kann man wenigstens noch zehren von dem, was übrigbleibt - wartet man zu lange, ist die Kuh entweder nicht mehr genießbar oder muß sie abtreten und hat dann letztlich alles verloren.

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zu 3: Linktip:

Sicherheit von VoIP

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Das BSI hat wieder mal eine interessante Studie zum Thema Sicherheit von VoIP veröffentlicht. Hier der Link:

Http://downloads.bsi-fuer-buerger.de/literat/studien/VoIP/voipsec.pdf

 

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zu 4: Privacy 1: Selbsttest zum Datenschutz

Für alle, denen die Privatsphäre noch etwas bedeutet

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Ich hoffe, den meisten meiner Leser liegt das Thema Privatsphäre und Datensicherheit am Herzen. Leider steht es damit gegenwärtig nicht gerade zum besten. Zum Glück reagiert die Öffentlichkeit inzwischen etwas sensibler darauf, wie die ersten Dokusoups zu dem leidigen Thema

Kunden- Bonus- und sonstigen Karten personenbezogener Art zeigen. Ich habe mir mal überlegt, ob man einen relativ gefahrlosen Selbsttest entwickeln kann, der relativ deutlich zeigt, das beim Thema Datenschutz geschludert wird. Und hier ist er:

 

Man gehe zur Bank und spende per Überweisung an eine der zahlreichen Spendenorganisationen. Jetzt heißt es warten bis zur Weihnachtszeit. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, daß man nicht nur von der Organisation, für die man gespendet hat, zu einer erneuten Spende gebeten wird, sondern noch von einigen anderen mehr. Oh Zufall, oh Zufall. Das ist relativ harmlos, aber doch irgendwie unschön, nicht wahr?

 

Damit will ich nicht sagen, daß jede Spendenorganisation regelmäßig gegen den Datenschutz verstößt oder gar dazu aufrufen, nicht mehr zu Spenden, nur glaube ich, einige Unregelmäßigkeiten wahrzunehmen, die nicht in Ordnung sind. Außerdem rate ich an dieser Stelle jedem, sich genau zu überlegen, aus welchem Anlaß er wem, welche Daten weitergibt, vor allem, wenn es um Daten geht, die dazu dienen, Langzeitprofile zu erstellen. Auch an Gewinnspielen würde ich niemals teilnehmen, Auskünfte am Telefon gibt’s schon mal gar nicht. Und, für die Zukunft, keine Gegenstände kaufen, die mit RFID-Chips ausgestattet sind (falls darauf personenbezogene Daten enthalten sind).

Gewiß, man kommt in vielen Fällen nicht umhin, seine Daten preiszugeben, auch ist nicht alles evil, aber man kann schon einiges unternehmen, um zu verhindern, daß seine personenbezogenen Daten in Kanälen verschwinden, wo sie absolut nicht hingehören.

 

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zu 5: Zu fairen Preisen!

Wie KMU niemals werben sollten.

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Ich erlebe immer wieder, wie KMU (Kleine, mittlelständische Unternehmen) mit dem Slogan "Zu fairen Preisen" oder ähnlichem werben. Davor kann ich, erst recht im Internet nur warnen. Vor allem dann, wenn man mit den großen Multis konkurriert, mit deren Preisen man in den wenigsten Fällen mithalten kann. Gegen die kann man nur mit besonderem Service bestehen. Dann müssen die Preise zwar nicht "unfair" sein, jedoch nun mal höher.

"Zu fairen Preisen", ist geradezu eine Einladung zum Feilschen und Schachern, dem Volkssport Nummer 1, der unserer Gesellschaft (nicht nur

Wirtschaft) nach wie vor arg zusetzt und zu zersprengen droht. "Zu fairen Preisen" ist nur eine Umschreibung für "billig" und wird entsprechendes Publikum magisch anziehen. Dann hat man den Salat. In den meisten Fällen ist es wohl besser, Preise ganz nüchtern anzugeben und stattdessen die Produktvorteile und den Service herauszustellen, falls man einen Solchen bieten kann. Viele innovative Mittelständler gehen bereits diesen Weg und zwar mit Erfolg.

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Genug für heute. Bis zum nächsten Mal, alles Glück und viel Erfolg!

 

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

 

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- Marketing, Vertrieb & SAP

- Datenschutz

- Internetmarketing

- Rating / Basel II

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