Lutz Ressmanns Businessletter Nr. 2 - Ihr unabhängiger Online-Berater

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Ressmann

 

 

Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Datenschutz

  • Rating

  • Persönliche Erfolgsstrategien

 

 

 

13.05.2006

 

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DIES IST EIN GRATIS-SERVICE FÜR KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE VON

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Diplom-Kaufmann

Lutz Ressmann

- Unternehmensberater –

- Externer Datenschutzbeauftragter -

Marketing - Vertrieb - SAP - Datenschutz

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Liebe Leserin, Lieber Leser,

es ist mal wieder Zeit für einen Businessletter. Zumal sich die Zahl der Leser seit letzten mal deutlich erhöht hat.

 

Ich nutze die Gelegenheit gleich mal dazu, nochmals eindringlich darauf zu verweisen, daß sich Internet-Marketing lohnt: natürlich nur dann, wenn man es richtig macht. Ich stelle meine Kontakte nur noch durch das Internet und persönliche Kontakte her und diese münze ich in bares Geld um. Da ich viele kenne, die es noch immer nicht kapiert haben: Rein ins Netz und arbeiten im Netz. Wenn man Hilfe braucht, so holt man sie ins Haus, so wie jeder Profi.

In diesem Sinne viel Spaß und Erfolg mit Businessletter Nr. 2!

 

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Inhalt Businessletter Nr. 2:

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1. Internetprovider müssen Nutzern Verbindungsdaten übermitteln!

Wie das Auskunftsersuchen aussehen sollte.

 

2. Verschwörungstheorien!

Volksverdummung, der man tunlichst aus dem Weg geht.

 

3. Linktip:

Umfangreiche und unterhaltsame Seite zum Kleinbetriebsmarketing.

 

4. Datenschutz: Novellierung des BDSG

Bundesregierung höhlt den Datenschutz aus.

 

5. Arbeit an der Zweitkarriere!

Der beste Weg zu mehr Freiheit und Geld.

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zu 1: Internetprovider müssen Nutzern Verbindungsdaten übermitteln!

Wie das Auskunftsersuchen aussehen sollte.

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Es dürfte bekannt sein, daß Internet-Provider zahlreiche Kundendaten speichern. Diese Daten müssen die Provider auf Anfrage Ihren Nutzern bekanntgeben. Die Anfrage richtet man am besten gleich an den Datenschutzbeauftragten des Providers.

 

In der Anfrage weißt man klugerweise gleich darauf hin, daß man diese Daten einzusehen gedenkt, ansonsten man mit allgemeinen Infos abgespeist wird (wie auch in anderen Fällen).

 

Mit der IP-Adresse lassen sich Surfgewohnheiten und damit Nutzerprofile bestimmen, die von allgemeinem Interesse sind. Das Landgericht Darmstadt hat jedoch bestimmt, daß die Provider nur Daten speichern dürfen, die für die Rechnungsstellung unbedingt nötig sind (Stichwort Datensparsamkeit BDSG). Dazu muß bei jeder Verbindung eine neue IP-Adresse vergeben werden und nach Beendigung derselben muß sie entsprechend gelöscht werden. Um dies zu erfragen, kann eine Anfrage durchaus sinnvoll sein. Selbst bei einer falschen Information hat man im Falle des Mißbrauchs gleich eine rechtliche Zugriffsmöglichkeit.

 

Bei dieser Gelegenheit weise ich betroffene Unternehmen gleich darauf hin, im Falle entsprechender Anfragen bloß vollständige und für allem zutreffende Angaben zu machen, ansonsten es sehr teuer werden kann und der Ruf des Unternehmens schnell ruiniert ist.

 

Wollen die Unternehmen die Daten partout nicht herausgeben, so sollte man sich direkt an den Datenschutzbeauftragten des betreffenden Bundeslandes wenden.

Mitunter ist Druck der beste Weg zum Ziel ...

 

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zu 2: Verschwörungstheorien!

Volksverdummung, der man tunlichst aus dem Weg geht.

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In der letzten Zeit kursieren immer wieder Verschwörungstheorien aller Art. Das ist an sich nichts Neues, ich wundere mich nur darüber, daß viele Menschen auch im 21. Jahrhundert immer noch drauf reinfallen.

 

Nun, es ist halt ein Riesengeschäft. Man möge nur mal in den örtlichen Buchhandel gehen und sich die zahlreich vorhandene Verschwörer-Literatur zu Gemüte führen (9/11 und ähnlichen Blödsinn).

 

Zu den Verschwörungstheorien ist ja nun schon viel gesagt worden und ich will das Thema auch nicht zu sehr ausbreiten. Ich will nur darauf hinweisen, daß man dieser in der Tat Volksverdummung tunlichst aus dem Weg gehen sollte. Fällt man nämlich auf die jeweils aktuelle Verschwörungstheorie herein, so ist man leicht geneigt, die Verantwortung von sich zu weisen und die Probleme auf andere abzuschieben ("Schuld sind immer die anderen"). Nicht zuletzt deshalb sind Verschwörungstheorien vor allem in Krisenzeiten so modern.

 

Die Kritiker der Verschwörungstheorien machen mE den Fehler, sich allzu sachlich mit diesem Unfug auseinanderzusetzen. Denn eines ist klar: Natürlich gibt es Verschwörungen. Nur, wer die Macht hat, muß sich nicht erst verschwören um noch mehr Macht anzuhäufen. Verschwören müssen sich nur die, die die Macht gerne hätten (und allein zu diesem Zweck Verschwörungstheorien in Umlauf bringen). Und solange sie die nicht haben, können die kaum Unheil in größerem Umfang ausrichten.

 

Sicher, die Welt ist voll von Menschen, die nur ihre persönlichen Zwangsneurosen und Hysterien auf Kosten ihrer Umwelt ausleben. Dies aber ist menschlich und schon seit der Steinzeit so. Für uns, die wir unser Leben selbstbestimmt leben wollen (das erwarte ich zumindest von meinen Lesern) ist nur wichtig, daß wir solchen Gesellen entschieden entgegentreten. Gleiches Verhalten legen wir auch gegenüber denjenigen an den Tag, die schon eine gewisse Macht ausüben und mit deren Tun wir nicht einverstanden sind. Wir sprechen es offen an und ziehen gegebenenfalls in den Kampf. Mitunter genügt auch schon das Kreuz an einer anderen Stelle zu setzen, sich selbstständig zu machen oder aus einem Verein oder Partei einfach auszutreten. Der Spuk nimmt sofort ein Ende.

 

Jeder mag selbst bestimmen, welchen Nutzen er aus diesen Worten zieht ...

 

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zu 3: Linktip:

Umfangreiche und unterhaltsame Seite zum Kleinbetriebsmarketing.

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Jetzt mal wieder ein Linktip zum Thema Kleinbetriebsmarketing. Es handelt sich um die Seite des Schweizers Hans-Peter Zimmermann

 

http://www.hpz.com

 

Anhand dieser innovativen Seite kann man leicht feststellen, wie erfolgreiches Internet-Marketing in der Praxis aussieht. Dabei geht nicht nur um Kleinbetriebsmarketing, sondern auch um das Thema Hypnose. Es stehen zahlreiche Gratis-Bücher, Podcasts und weitere Dokumente zur Verfügung. Es steht soviel Material bereit, daß ich mich frage, wie der Mann das alles allein zu Wege bringt.

 

Hans-Peter Zimmermann ist übrigens Autor des erfolgreichen Bestsellers

"Großerfolg im Kleinbetrieb", ein Buch, das ich durchaus empfehlen kann.

Er versendet natürlich auch einen Powerletter. Doch Vorsicht, Hans-Peter läßt es richtig krachen, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

 

Ach ja, sollte mal jemand eines seiner Seminare besuchen oder es bereits getan haben, so bitte ich um eine kurze Info.

 

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zu 4: Datenschutz: Novellierung des BDSG

Bundesregierung höhlt den Datenschutz aus.

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Die neue Bundesregierung beglückt uns zur Zeit bekanntlich mit der ein oder anderen Pseudo-Reform. So nimmt es nicht Wunder, daß sie nun auch noch den Datenschutz aushölt. What´s new?

 

Nach den alten Bestimmungen mußten Betriebe einen Datenschutzbeauftragten ernennen, wenn mindestens 5 Arbeitnehmer mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Nun ist diese Quote angehoben worden. Die Ernennung eines bDSB ist erforderlich, wenn mindestens 9 Personen allgemein mit der Verarbeitung personenbezogener Daten befaßt sind.

 

Betriebe die weniger als 10 Beschäftigte mit personenbezogenen Daten betrauen, brauchen also künftig keinen Datenschutzbeauftragten mehr zu bestellen. Dies betrifft die meisten Arztpraxen, Rechtsanwälte, Steuerberater und Apotheken. Dies interessanterweise vor dem Hintergrund der Tatsache, daß gerade hier mit besonders sensiblen Daten gearbeitet wird und demnächst die "Gesundheitskarte" eingeführt werden soll. Das verstehe wer will. Denn eins ist klar. Keinen bDSB mehr bestellen zu müssen bedeutet eben nicht, das BDSG nicht mehr beachten zu müssen und ohne entsprechenden Rat wird dies wohl kaum möglich sein. Schau mer mal ...

 

Die Novelle hat aber auch was Gutes. In der neuen Bestimmung wird nun die erforderliche fachliche Qualifikation eines Betriebsdatenschützers herausgestellt. Heißt, Kreti und Pleti können nicht zum bDSB bestellt werden. Neu ist auch, daß die Datenschutzbeauftragten dem

Zeugnisverweigerungsrecht unterliegen und ein Beschlagnahmeverbot für ihre Akten und Schriftstücke eingeführt wird. Die Rechtsstellung des bDSB wird also deutlich gestärkt.

 

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zu 5: Arbeit an der Zweitkarriere!

Der beste Weg zu mehr Freiheit und Geld.

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Eine der größten Ängste der Deutschen ist ja der Verlust des Arbeitsplatzes (zumindest dann, wenn er noch halbwegs anständig dotiert ist). Doch woher kommt die Angst?

 

Sie kommt doch nur daher, daß sich der überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung zu sehr in die Komfortzone zurückgezogen hat, dazu neigt, sich zu stark an den Job zu klammern. Das paßt absolut nicht mehr in die Zeit.

 

Wer rechtzeitig damit beginnt, gezielt an der Zweitkarriere zu arbeiten (insbesondere sein Hobby zum Beruf zu machen), hat es da wesentlich leichter und auch schon bald keine Angst mehr. Im Gegenteil: Das Selbstvertrauen wird erheblich steigen, wenn man merkt, daß man seine Brötchen auch noch auf andere Weise verdienen kann. Mancher wird sich irgendwann fragen, "Warum hab´ ich das nicht gleich gemacht?" und "Warum setze ich mich weiter den Launen meines Chefs oder durchgeknallter Politiker aus?". Die Zweitkarriere führt also gleichsam zu mehr Freiheit und mehr Geld. Dafür muß man natürlich erst mal mehr arbeiten als der Durchschnitt. Aber es lohnt sich.

 

Es gilt in der Tat: Auf zwei Beinen kann man besser stehen und bedeutend schneller laufen. Aber immer dran denken, der Mensch hat 2 und nicht mehr Beine ...

 

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Genug für heute. Bis zum nächsten Mal, alles Glück und viel Erfolg!

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

 

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- Datenschutz

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