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Liebe Leserin, Lieber
Leser,
ich bin wieder mal
über die Zeit,
trotzdem natürlich
aktiv bei der Sache
und aufmerksamer
Beobachter des
Geschehens. Im
Gegensatz zu so
manchem
Hurra-Patrioten,
allerdings nicht immer
so erfreut über die
Dinge die da so
laufen. Aber ich will
nicht unken und
wünsche
viel Spaß und Erfolg
mit Businessletter Nr.
3!
=================================================================
Inhalt Businessletter
Nr. 3:
-----------------------------------------------------------------
1.
Finanzierung/Leasing
führt zum Denken in
Monatsraten!
Warum man diesem Unfug
möglichst aus dem Weg
geht.
2.
Aus persönlichen
Gründen ...
Worauf man sich bei
einer solchen Aussage
nicht nur als
Freelancer gefaßt
machen muß.
3.
Linktip:
Kostenloser Download
eines
Anonymisierungs-Programms.
4.
Datenschutz:
Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz
(AGG)
Widersprüche zum BDSG.
5.
In eigener Sache!
Ausstieg aus der
Gründungsberatung.
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zu
1:
Finanzierung/Leasing
führt zum Denken in
Monatsraten!
Warum man diesem Unfug
möglichst aus dem Weg
geht.
-----------------------------------------------------------------
Die Finanzierung auf
Raten bzw. Leasing
greift bekanntlich
immer weiter um sich.
Selbst Leute, die das
Geld eigentlich in der
Tasche haben, lassen
sich von den
Verlockungen der
Kreditwirtschaft immer
mehr manipulieren.
Viele Menschen laufen
dabei mE Gefahr, das
Große und Ganze aus
den Augen zu verlieren
und sich damit schnell
ins Abseits zu
manövrieren. Die
Erfolgreichen und
Reichen denken in
Jahren, nie in
Monaten!
Als Beispiel mag die
Finanzierung des
geliebten fahrbaren
Untersatzes dienen.
Mindestens 70 % aller
KFZ in Deutschland
sind finanziert oder
geleast. Tendenz:
steigend. Schaut man
sich die Werbeanzeigen
für das teure Blech
einmal aufmerksam an,
wird auch schnell
klar, wie dieses
Verhalten bewußt
gepuscht wird. Es ist
fast gar nicht mehr
möglich, ohne weiteres
den Kaufpreis als
Gesamtsumme zu
erfahren. Der Trick
ist immer der gleiche
und basiert auf einer
psychologischen
Begebenheit: Der
Mensch kann kleinere
Beträge wesentlich
besser verkraften als
große. 199 Euro im
Monat klingt besser
als 30.000 Euro in
Summe.
Läuft man in diese
Falle hinein, ist die
Wirkung oft fatal. Man
gönnt sich leicht
einen allzugroßen
Schluck aus der Pulle.
Leder, Klima,
Automatik,
Memory-Sitze,
Schiebedach und
Standheizung, Xenon
und PTS wär auch nicht
schlecht. Am Ende
fährt man einen Wagen,
den man, würde man ihn
in bar zahlen, wohl
meist nicht fahren
würde. Finanzieren muß
man ihn trotzdem und
Zinsen und Gebühren
kommen noch hinzu. Und
Graus und Schreck,
auch das Haus ist auf
Raten finanziert. Am
langen Ende stellt man
fest, daß das Leben
nur noch daraus
besteht, irgendwie die
Raten aufzubringen,
für Dinge, die das
Leben doch eigentlich
verschönern sollen ...
Viel schlimmer ist
jedoch, daß nur noch
in Monatraten gedacht
wird. Das Strategische
kommt zu kurz. Mit
diesem Denken kommt
man nur selten
wirklich weiter. Man
begibt sich unmerklich
in unnötige
Abhängigkeiten, für
die man auch noch
freiwillig Strafe
zahlt.
Mein Glückstip:
Konsumschulden meiden
wie die Pest, erst
recht als Privatier.
Geschäftsleute sollten
zwar ebenfalls ihr
Finanzgebahren
reiflich überdenken
(nicht alles muß auf
Pump finanziert
werden), sie haben
jedoch immer noch die
Möglichkeit, andere in
die Haftung
einzubeziehen und
zudem die Kreditkosten
als Betriebsausgaben
geltend zu machen.
Aber auch in diesem
Fall ist das Denken in
Monatsraten der Anfang
vom Ende ...
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zu
2: Aus persönlichen
Gründen ...
Worauf man sich bei
einer solchen Aussage
nicht nur als
Freelancer gefaßt
machen muß.
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"Herr X hat uns aus
persönlichen Gründen
verlassen." Diese
Antwort bekommt man
nicht selten zu hören,
wenn man sich die
Frage erlaubt, warum
denn der Vorgänger aus
diesem ach so tollen
Projekt oder
Unternehmen geschieden
ist. Sicher, manchmal
hat die Qualifikation
oder Persönlichkeit
des Betreffenden wohl
nicht gepaßt. Nicht
selten ist es aber so,
daß das Betriebsklima
allgemein nicht das
Beste ist. Das gilt
auch für die Stimmung
in vielen Projekten.
Und wenn einem
angeboten wird, in
einem solchen Projekt
mitzumachen, sollte
man sich insbesondere
als Freelancer auf
einiges gefaßt machen.
Häufig sind die
Projekte dann
miserabel gemanagt,
die einzelnen
Teilteams arbeiten nur
noch für sich, Termine
können nicht mehr
eingehalten werden
usw. Allzu leicht
gerät man zwischen
alle Fronten. Nach
außen wollen die
betreffenden
Unternehmen das
natürlich nicht
zugeben. Würden sie es
tun, dann könnten sie
kaum noch
qualifiziertes
Personal (intern oder
extern) anziehen.
Wird man also mit
diesen oder ähnlichen
Aussagen konfrontiert,
darf man davon
ausgehen, daß mit
großer
Wahrscheinlichkeit
nicht die Wahrheit
gesprochen wird. Hat
man weitere
Alternativen, würde
ich empfehlen, diese
vorzuziehen, auch wenn
vielleicht nicht so
klangvolle Namen
dahinter stehen. In
Projekten bzw.
Unternehmen, in denen
pausenlos intrigiert
wird, rückgradlose
Feiglinge die Führung
übernommen haben, wird
man seines Lebens
schlicht nicht froh.
Der Vorgänger hat
diese Lehre bereits
erfahren und
richtigerweise die
Konsequenzen gezogen.
Dies sollte man sich
stets vor Augen
führen, selbst wenn
man natürlich nicht
alles ablehnen kann.
Eine kritische Auswahl
hat sich noch stets
bewährt.
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zu
3: Linktip:
Kostenloser Download
eines
Anonymisierungs-Programms.
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Spätestens seitdem die
einschlägigen Gesetze
weiter verschärft
worden sind, ist klar,
daß man im Internet
schon lange nicht mehr
so anonym surfen kann,
wie man sich das
wünschen würde. Es
wäre schön, hätte man
ein Programm, das
automatisch eine
solche Anonymisierung
prozessiert. Jetzt
existiert ein
kostenloses Tool
namens JAP der TU
Dresden, zu beziehen
bei:
http://www.tu-dresden.de
Die Seite bietet
übrigens noch viele
weitere nützliche
Informationen.
JAP verwischt durch
Verschlüsselungsmethoden
virtuelle Spuren im
Web. Es wird zudem
eine ganze Kaskade von
Proxyservern zwischen
Nutzer und Internet
geschaltet. Um an
diese Nutzerdaten zu
kommen, müßte man die
Betreiber aller
Proxyserver dazu
bringen, sowohl die
Nutzerdaten, als auch
den genauen Ablauf der
erfolgten
Datenvermischung
offenzulegen. Dieses
Unterfangen ist fast
aussichtslos, vor
allem dann, wenn die
Server in
verschiedenen Ländern
stehen. Wird diese
Methode von Millionen
Nutzern angewendet,
dürfte das
Datenmischen einen so
hohen Grad aufweisen,
daß der User kaum mehr
ermittelt werden kann
und die
Ermittlungsmethode
zudem rechtlich
angezweifelt werden
kann.
Diese und ähnliche
Software hat einen
Nachteil. Die
Performance beim
Surfen geht in die
Knie. Deshalb kann das
Programm z.Z. wohl
nicht zum Dauereinsatz
kommen. Ich gehe davon
aus, daß sich die
Technik künftig
weiterentwickeln wird,
so daß sich sowohl die
Geschwindigkeit als
auch der Grad an
Anonymisierung erhöhen
wird. Trotz allem
macht es Sinn, das
Programm von Zeit zu
Zeit parallel zu
nutzen, um das
Datenmischen im Netz
weiter voranzutreiben.
Angeblich werden
gegenwärtig ca. 200
Mio Webseiten anonym
aufgerufen. Je mehr
Nutzer sich also
beteiligen, desto
anonymer wird das Web.
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zu
4: Datenschutz:
Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz
(AGG)
Widersprüche zum BDSG
Bundesdatenschutz-Gesetz.
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Nun ist es also in
Kraft: Das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz,
kurz AGG. Ich will
mich hier nicht über
die wilden Blüten
auslassen
(insbesondere die
Einschränkung der
Vertragsfreiheit), die
dieses Gesetz treibt,
sondern auf einen
Umstand hinweisen, der
Unternehmen und
Datenschützer
gleichermaßen
beschäftigen wird. Und
zwar wird das AGG dazu
führen, daß die
Unternehmen in
Konflikt mit dem BDSG
geraten können, wenn
sie sich vor den
Auswirkungen des AGG
schützen wollen. Wie
das?
Nun, nehmen wir einmal
den Bereich Personal,
ein Bereich, der
ohnehin schon sensibel
ist. Unternehmen
werden nicht umhin
kommen, alle Personal-
und
Bewerbungsgespräche
entsprechend zu
dokumentieren (das
gibt wieder schöne
IT-Projekte :-) ) Wie
sonst will man den
Beweis antreten, nicht
ungleich behandelt zu
haben? So wird man
möglicherweise
Informationen
aufnehmen, die nicht
im Einklang mit dem
BDSG stehen. Es droht
eine Klageflut, nicht
nur aus dem AGG,
sondern auch aus dem
BDSG heraus. Das wird
in der Tat spannend.
Ich kann zum
gegenwärtigen
Zeitpunkt noch keine
allgemeine Empfehlung
abgeben, der
Sachverhalt ist dazu
noch zu neu, es
existieren noch keine
einschlägigen
Gerichtsurteile. Ich
kann an dieser Stelle
nur dazu raten, diesen
Punkt im Auge zu
behalten, um nicht in
ausgesprochen teuere
Prozesse
hineinzugeraten.
Fortsetzung folgt ...
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zu
5: In eigener Sache!
Ausstieg aus der
Gründungsberatung.
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An dieser Stelle ein
Hinweis in eigener
Sache.
Ab sofort stehe ich
für
Gründungsberatungen
nicht mehr zur
Verfügung
(Bestandskunden werden
natürlich weiter
betreut). Ich habe
dafür u.a. folgende
Gründe:
1. Man muß von Zeit zu
Zeit sein Portfolio
überdenken. Dazu
gehört auch der Mut,
die Dinge zu
streichen, die nicht
mehr in die Richtung
passen, in die man
gehen möchte. Ich habe
ja schon häufiger
darüber berichtet. Ich
halte mich an an meine
Konzepte. Die
Gründungsberatung hat
es nun halt getroffen.
Diese Beratungen sind
meist von sehr
geringem Umfang,
obwohl sie eine Menge
Arbeit verursachen.
Die Qualität der
Beratungsleistungen
kann Schaden nehmen,
und das will ich
natürlich verhindern.
2. In diesem Sektor
tummeln sich zu viele
Subventionierte
Stellen, mit denen ich
mich nicht auch noch
herumschlagen will.
Die Subventionierten,
das sind diejenigen
Stellen, die staatlich
alimentiert werden,
allerlei Unterlagen
mit auf den Weg geben,
aber weder die harten
Tatsachen und Zahlen
ermitteln, noch ein
echtes Coaching
bieten. Zudem drücken
die Subventionierten
das Preisniveau, ohne
sich dem Wettbewerb
stellen zu müssen.
Sorry, dann macht auch
die Arbeit.
Auf
www.lressmann.de
werde ich natürlich
weiterhin nützliche
Tips auch für Gründer
bieten. Nur aktive
Beratung kann ich in
diesem Zusammenhang
bis auf weiteres
leider nicht mehr
bieten.
------------------------------------------------------------------
Genug für heute. Bis
zum nächsten Mal,
alles Glück und viel
Erfolg!
Herzlich, Ihr
Lutz Ressmann
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Wenn Ihnen diese
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