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Businessletter gibt's
auf
http://www.lressmann.de/businessletter/businessletter.htm
Liebe Leserin, Lieber
Leser,
ich bin mal wieder
überfällig, obwohl ich
den Turnus dieses
Letters eh schon
reduziert habe. Aber
Angesichts der
Tatsache, dass man eh
täglich mit E-Mails
überschwemmt wird, ist
das wohl nicht so
schlimm. Ich bin mehr
für Qualität als für
Quantität. Und wenn
ich nicht´s
Vernünftiges zu sagen
habe, halte ich mich
halt zurück. Zu einem
Web-Log habe ich mich
bisher immer noch
nicht durchringen
können. Angesichts der
immer größer werdenden
Spam-Flut, werde ich
aber wohl nicht mehr
daran vorbei kommen.
Schau mer mal!
Dieser Businessletter
ist etwas
umfangreicher
ausgefallen. Er ist
aufgrund einiger für
mich absolut
inakzeptabler Vorgänge
auch wieder etwas
politischer und vor
allem frecher. Ich
habe lange nicht mehr
ausgeteilt, jetzt ist
es wieder soweit! Beim
Nächsten mal gibt es
dafür wieder mehr
reine
Businessinformation.
Hand drauf!
Bis dahin
viel Spaß und Erfolg
mit Businessletter Nr.
5!
=================================================================
Inhalt Businessletter
Nr. 5:
-----------------------------------------------------------------
1.
Über die Moral!
Und Zahlungsmoral im
Besonderen
2.
Klimaforscher!
Reichtum, Erfolg,
Liebe.
3.
Linktip:
-
Pflichtangaben in
geschäftlichen E-Mails
-
Video zum
e-procurement-Add-On
iReq
4.
Datenschutz:
Reputation Defender.
5.
Meine Pläne fürs
Rentenalter!
Eine durchaus
ernstgemeinte
Wegleitung zur Reform
von Renten- und
Pflegeversicherung.
=================================================================
-----------------------------------------------------------------
zu
1: Über die Moral!
Und
Zahlungsmoral im
Besonderen
-----------------------------------------------------------------
Was ist die Moral? Der
Duden definiert Moral
als "Sittlichkeit".
Treffenderweise kann
man es vielleicht auch
als "Haltung gegenüber
seinen Mitmenschen"
auffassen und die ist,
wie jeder weiß, nicht
gerade gleichförmig
bei allen ausgeprägt.
Heißt: Jeder versteht
darunter etwas
anderes. Die Mächtigen
in aller Welt
verstehen darunter
"Ich sage Dir was
Moral und damit gut
ist und Du hast dem zu
folgen und die Moral
nicht zu
hinterfragen". Ganze
Weltreiche sind mit
diesem Grundsatz
begründet worden. Und
was ist dann
"Zahlungsmoral"? Mit
dieser ist es
bekanntlich nicht so
gut bestellt in diesem
unserem Lande.
Nun, mit der
Zahlungsmoral verhält
es sich genauso. Meist
ist der Schuldner der
Auffassung "Der kann
noch warten!". Es ist
die Auffassung der
Geringschätzung oder
auch Auffassung, man
könne der Welt etwas
abpressen ohne einen
Preis zu zahlen. Immer
herein, wenn´s kein
Schneider ist!" Das
ist der klassische aus
dem Mittelalter
überlieferte Fall.
Schneider genossen
damals ein sehr
geringes Ansehen, es
galt als Schick, ihn
für seine Leistungen
nicht oder erst sehr
spät zu bezahlen.
Schneider war damals
ein "Lumpenberuf" im
wahrsten Sinne des
Wortes.
Heute sind wir alle
Schneider, wenn wir
nicht aufpassen.
Massive
Forderungsausfälle
sind schon seit vielen
Jahren Insolvenzgrund
Nr. 1. D.h., das
Unternehmen ist im
Kern gesund, leidet
jedoch unter
chronischem Geldmangel
und kann selbst seine
Rechnungen nicht mehr
bezahlen. Deshalb
aufgepaßt, um nicht
selbst in diese Falle
zu geraten:
- Rechnungen immer als
"sofort zahlbar ohne
Abzug" ausstellen. Für
Zahlungsfristen wie
"netto 30 Tage" gibt
es im Zeitalter des
Online-Banking keine
Rechtfertigung.
- Sich rechtzeitig
einen guten Mahnanwalt
suchen, um im Fall der
Fälle gewappnet zu
sein. Dieser kann
fallweise auch gleich
ein Insolvenzverfahren
einleiten.
- Ein
vollelektronisches
Mahnwesen/Fristenmanagement/Debitorenmanagement
einrichten. Ist gar
nicht teuer, vertreibt
jedoch Kummer und
Sorgen.
- Seine eigene
Zahlungsmoral
überdenken.
Untersuchungen zeigen,
dass wer selbst
fristgerecht zahlt, er
auch bessere Kunden im
Portfolio hat.
- Eine Moral des
"Eintreibens" fest
verankern. Geld wird
mit allen zur
Verfügung stehenden
Mitteln eingetrieben.
Wer nicht zahlt,
erhält bis auf
weiteres keine
Leistungen mehr.
Lieferungen höchstens
nur noch gegen
Vorkasse.
- Keine Angst davor
haben, den Kunden
möglicherweise zu
verlieren. Wer einen
Kunden verliert, der
nicht oder nur erst
nach der 20. Mahnung
ein halbes Jahr später
zahlt, hat im Grunde
keinen verloren. Er
muß dann auch nicht
traurig sein. Die Zeit
ist besser in die
"guten" Kunden
investiert. Das Geld
kommt doppelt zurück.
Wer diese Grundsätze
beherrscht und
konsequent anwendet,
gerät niemals auf die
Verliererstraße.
Insbesondere braucht
er nicht bei der Bank
um Kredit zu betteln.
-----------------------------------------------------------------
zu
2: Klimaforscher!
Reichtum, Erfolg,
Liebe.
-----------------------------------------------------------------
Wenn mich jemand nach
einen absolut
krisenfesten Beruf
fragen würde, würde
ich ihm folgendes
raten: Werde
Klimaforscher!
Folgende Gründe
leuchten unmittelbar
ein:
- "Klimaforscher" oder
"Klimaexperte" ist
kein geschützter
Beruf. Jeder kann sich
so nennen. Man braucht
also keine Ausbildung.
- Er kann sich mit
wissenschaftlicher
Aura umgeben, ohne
selbst Wissenschaftler
zu sein.
- Er ist gegen
jegliche Kritik immun:
1. weil seine Theorien
unwiderleglich, d.h.
nicht an der
Wirklichkeit überprüft
werden können und 2.
keine Theorie, sondern
eine Ideologie oder
gar Religion verkauft
wird. Der
Klimaforscher ist
unfehlbar wie der
Papst.
- Kaum jemand sonst
(außer Politiker) kann
ungestraft die
Unwahrheit verbreiten.
Im Grunde hat es der
Politiker sogar
schwerer, denn er kann
abgewählt werden.
- Der "Klimaforscher"
kann die
hahnebüchendsten
Prognosen unter das
Volk mischen und damit
viel Geld verdienen
(Bücher, Vorträge,
Talkshows usw).
Wichtig ist nur, dass
die Prognosen
Untergangsszenarien
sind und von der
"absolut gesicherten"
Erkenntnis ausgehen,
der Klimawandel sei
vom Menschen gemacht.
Es kommt auch gut, die
Prognosen mit
Sozialkritik,
Kapitalismuskritik
sowie Wohlstands- und
Konsumkritik zu
vermischen. Die Krone
der Kunst wird jedoch
erst erreicht, wenn
auch noch Kritik an
den USA und George.W.
geübt wird.
- Der Klimaforscher
wird von allen hofiert
und geliebt, vor allem
von Politikern und
Verbänden, die ihm
deshalb ordentlich
Subvention zukommen
lassen.
Na, wenn das keine
Aussichten sind!
Aber nun Hand auf´s
Herz: Was wir in
letzter Zeit in Sachen
"Klimawandel" alles
über uns ergehen
lassen müssen, geht
auf keine Kuhhaut. Und
dagegen müssen wir uns
wehren. Noch schlimmer
aber ist, dass sich
eine große Zahl
sogenannter
"Klimaforscher" zu
Vasallen der Politik
machen und dabei die
Wissenschaft auf der
Strecke bleibt. K.R.
Popper der sicherlich
als der bedeutendste
Erkenntnistheoritiker
der 20 Jhds. gilt,
würde sich im Grabe
umdrehen. Ich selbst
habe auf der Uni noch
etwas von "seriöser"
Wissenschaft
mitbekommen, d.h.
darüber, wie Theorien
gebildet und geprüft
werden müssen, um als
solche zu gelten.
Theorien müssen
strengen Prüfungen
ausgesetzt werden. Und
wenn ich da so einen
Murks abgeliefert
hätte, wie viele der
sogenannten
"Klimaforscher", hätte
ich mein Diplom
niemals bekommen.
Gewiß, es melden sich
auch immer mal wieder
Leute aus der Branche
zu Wort, die dem
ganzen Wahnsinn
Einhalt gebieten
wollen (wenn das nicht
so wäre, würde meine
Kritik an der Zunft
gewiß noch härter
ausfallen). Aber es
ist lange überfällig,
dass es mal Leute
gibt, die aus dem
Mainstream ausbrechen
und die drohende
international
abgestimmte
Klimadiktatur (die
ohnehin nur in Europa
ausgeübt wird) zu
verhindern. Ich habe
gelernt: Wenn
Forscher, Politiker
aller Parteien,
Verbände,
Gewerkschaften,
Non-Profit-Organisationen
aller Art sowie
Konzerne, alle am
gleichen Strang
ziehen, wird es
gefährlich.
Trotzdem, es ist
sicher etwas Ironie
dabei, aber
Klimaforscher ist ein
toller Beruf, es
sichert Reichtum,
Erfolg und Liebe. Nie
war es einfacher als
Heute!
-----------------------------------------------------------------
zu 3: Linktip:
-----------------------------------------------------------------
Informationen zu
Pflichtangaben von
geschäftlichen E-Mails
http://www.stuttgart.ihk24.de
Video zum
e-procurement-Add-On
iReq
http://www.se38.de/others/ireq_video
Auf meiner Homepage
und auf
http://www.se38.de
weitere Informationen
dazu.
-----------------------------------------------------------------
zu
4: Datenschutz:
Reputation Defender.
-----------------------------------------------------------------
Das leidige Thema
Datenschutz ist
aktueller den je. Wer
aufmerksam die Medien
verfolgt, wird
wahrgenommen haben,
dass die Politik dabei
ist, ein wesentliches
Element des
freiheitlich-demokratischen
Rechtsstaates
auszuhöhlen, am besten
ganz abzuschaffen: Das
Recht auf
informationelle
Selbstbestimmung.
Selbst die
Unschuldsvermutung ist
nicht mehr heilig.
Alle Bürger total zu
kontrollieren und
unter Generalverdacht
zu stellen ist das
Ziel. Deutlicher kann
es nicht mehr werden.
Ich fürchte, der Zug
ist bereits
abgefahren, in
spätestens 20 Jahren
höre ich schon wieder
viele sagen: Wir haben
ja nichts gewußt!
Schämt euch!
Das ist auch der
Grund, warum auch
Private Organisationen
und Unternehmen, den
Datenschutz weitgehend
vernachlässigen. Sie
werden kaum
kontrolliert. Der
Staat steckt kaum
Energie in die
Durchsetzung des
Datenschutzrechts. Es
ist klar warum. Er
würde seine
überwachungsstaatlichen
Bestrebungen selbst
untergraben, vor
allem, wenn er gegen
die um sich greifende
Vorratsdatenspeicherung
zu Felde ziehen würde.
Vielen Bürgern ist in
diesem Zusammenhang
gar nicht bewußt, dass
sie sich im Grunde
selbst belasten, wenn
sie beispielsweise
eine Kundenkarte
benutzen. Jede
Transaktion wird
aufgezeichnet und
jahrelang gespeichert.
Datenbestände werden
miteinander verknüpft
und personenbezogene
Profile geschaffen.
Die Unternehmen, die
solche Datenbestände
aufbauen, wissen mehr
über eine bestimmte
Person, als die Person
selbst.
Beispiel gefällig? Wo
waren sie am
4.01.2006? Ich helfe
gerne weiter. Sie
waren morgens um 7.24
an der Tankstelle
Ihres Vertrauens, und
haben dort 46,48 Liter
Super getankt und
gleich noch eine
Stange Zigaretten und
1 Falsche Wodka
mitgenommen. Bezahlt
haben sie mit
Kreditkarte. Um 12
haben Sie im Internet
einen Kinderwagen für
30 EUR versteigert. Um
12:32 haben Sie in
einer Kaufhauskantine
ein Zigeunerschnitzel
mit Pommes und Mayo verspeißt und dazu ein
Bier getrunken.
Diesmal haben Sie bar
gezahlt. Um 13:10
haben Sie einen
Lottoschein
ausgefüllt. Um 19:02
waren Sie im
Supermarkt Ihres
Vertrauens einkaufen
und zwar: 200g Salami,
500g Käse, 500g
Butter, 1 Stangenbrot,
2 Steaks, 1 Dose
Pfeffer, 1 Flasche
Ketchup, 1 Tube
Remouladensoße, 1 TV
Magazin, 2 Kisten
Bier, 5 Tüten Chips
sowie 4 Flaschen
Brandy. Bezahlt haben
Sie diesmal mit der
EC-Karte.
So, und sie wollen mit
mir um die Absenkung
des Tarifs Ihrer
Krankenversicherung
debattieren? Sie sind
ein Risiko mein
Lieber, das können wir
so nicht mehr
versichern. Im
Gegenteil, wenn
überhaupt, dann muß
Ihre Prämie rauf!
Stellen Sie sich
einmal vor, Sie müßten
mit Ihrer
Versicherungsgesellschaft
ein solches Gespräch
führen. In den USA
soll so etwas schon
vorgekommen sein. Und
stellen Sie sich
einmal vor, Ihr
Arbeitgeber erhält
auch solche Daten und
er reimt sich
irgendwas zusammen,
weil er Sie loswerden
will. Ich bin sicher,
kein normal denkender
Mensch wäre begeistert
davon. Aber wenn wir
nicht aufpassen wie
die Höllenhunde, dann
werden wir schon bald
dort sein.
Ich rate deshalb
jedem, alle
Kundenkarten abzugeben
und ab und an mit
Bargeld zu zahlen.
Zudem ist inzwischen
auch "googeln"
Pflicht. Welche
Informationen
existieren über mich
im Internet. Stehe ich
dahinter oder nicht.
Vor allem: Ist da
jemand dabei, in
meinem Namen
Schindluder zu treiben
oder meinen Ruf zu
zerstören? And so on.
Es hat sich im Umfeld
dessen bereits eine
neue Dienstleistung
herausgebildet: Sie
nennt sich "Reputation
Defender". Im Grunde
ist das so etwas wie
ein
Informationsschleier
oder Verteidiger des
Rufes, den man extern
zukaufen kann und
dafür sorgt, dass man
in genau dem Licht
dasteht, wie man sich
sehen möchte.
Vielleicht kann man
das auch als "Second
Life für
Fortgeschrittene"
bezeichnen. Ich
glaube, diese
Dienstleistung hat
durchaus Zukunft. Denn
eine der ganz großen
Gefahren
gigantomanischer
Datenhaltung besteht
in der beliebigen
Interpretation der
Daten. Denn wenn man
Profile erstellt,
verfolgt man i.d.R.
bestimmte Zwecke,
vornehmlich die, die
einem zum eigenen
Vorteil gereichen.
Also wird man den
anderen immer in die
defensive Rolle
drängen. Deshalb
sollte man alles daran
setzen, vorbereitet zu
sein. Denn in dieser
total vernetzten Welt
kann man sich
schließlich nicht ganz
verstecken.
Datenschutz ist also
auch Schutz vor sich
selbst. Man kann
einiges tun, um dem
Staat sowie bestimmten
Organisationen nicht
vollends ausgeliefert
zu sein. Dazu zählt
auch, die persönliche
Freiheit aktiv zu
verteidigen z.B. durch
juristische Verfahren.
Wenn´s jeder macht,
sind die Zerstörer der
Freiheit bald am Ende.
Ein entsprechendes
politisches Engagement
ist sicher ebenfalls
zielführend.
----------------------------------------------------------------
zu
5: Meine Pläne fürs
Rentenalter!
Eine durchaus
ernstgemeinte
Wegleitung zur Reform
von Renten- und
Pflegeversicherung.
------------------------------------------------------------------
Kürzlich wurden mir
von einem Rentner
folgende Zeilen
zugestellt, die er
auch an seine
Bekannten
weiterleitete.
Zufälligerweise wird
in den folgenden
Zeilen auf humorvolle
Weise auf einen
Umstand hingewiesen,
über den ich mich
schon seit langem
wundere. Wie in aller
Welt ist für einen
Platz im Pflegeheim
ein Preis von etwa
5.000-6.000 € und mehr
zu rechtfertigen? Sind
da etwa Profiteure am
Werk? Doch lesen Sie
selbst:
"Wenn ich einmal in
später Zukunft alt und
klapprig bin, werde
ich bestimmt nicht ins
Altersheim gehen,
sondern auf ein
Kreuzfahrtschiff. Die
Gründe dafür hat mir
unsere
Gesundheitsministerin
Ulla Schmidt
geliefert:
Die durchschnittlichen
Kosten für ein
Altersheim betragen
200 EUR pro Tag. Ich
habe eine Reservierung
für das
Kreuzfahrtschiff AIDA
geprüft und muss für
eine Langzeitreise als
Rentner 135 EUR pro
Tag zahlen!!
Nach Adam Riese
bleiben mir dann noch
65 EUR pro Tag übrig.
Die kann ich verwenden
für:
1. Trinkgelder 10 EUR
pro Tag.
2. Ich habe mindestens
10 freie Mahlzeiten,
wenn ich in eines der
Restaurants wackele
oder sogar das Essen
vom Room-Service mir
aufs Zimmer bringen
lasse, d.h.: Ich kann
jeden Tag der Woche
mein Frühstück im Bett
einnehmen. 3. Die AIDA
hat 3 Swimming-Pools,
einen Fitnessraum,
freie Waschmaschinen
und Trockner und sogar
jeden Abend Shows. 4.
Es gibt auf dem Schiff
kostenlos Zahnpasta,
Rasierer, Seife und
Shampoo. 5. Das
Personal behandelt
mich wie einen Kunden,
nicht wie einen
Patienten. Für extra 5
EUR Trinkgeld lesen
mir die Stewards jeden
Wunsch von den Augen
ab. 6. Alle 8 bis 14
Tage lerne ich neue
Leute kennen. 7.
Fernseher defekt?
Glühbirnen müssen
gewechselt werden? Die
Bettmatratze ist viel
zu hart oder zu weich?
Kein Problem, das
Personal wechselt es
kostenlos und bedankt
sich für mein
Verständnis. 8.
Frische Bettwäsche und
Handtücher
selbstverständlich
jeden Tag, und ich
muss nicht einmal
danach fragen. 9. Wenn
ich im Altersheim
falle und mir die
Rippen breche, komme
ich ins Krankenhaus
und muss gemäß der
neuen
Krankenkassenreform
täglich dick
draufzahlen. Auf der
AIDA bekomme ich für
den Rest der Reise
eine Suite und werde
vom Bordarzt kostenlos
verarztet.
Nun das Beste. Mit der
AIDA kann ich nach
Süd-Amerika,
Australien, Japan,
Asien ... wohin ich
auch immer will. Darum
sucht mich in Zukunft
nicht in einem
Altersheim, sondern
just call shore to
ship.
Ich spare auf der AIDA
damit jeden Tag 50 EUR
und muss nicht einmal
für meine Beerdigung
ansparen. Mein letzter
Wusch ist:
Werft mich einfach nur
über die Reeling.
Kostenlos."
Damit ist wohl alles
gesagt, außer
vielleicht der
beruhigenden
Feststellung, dass
unsere Renenr ihren
Humor wohl noch nicht
verloren haben und
zudem recht
scharfsinnig sind.
Chapeau!
------------------------------------------------------------------
Genug für heute. Bis
zum nächsten Mal,
alles Glück und viel
Erfolg!
Herzlich, Ihr
Lutz Ressmann
PS:
Wenn Ihnen diese
Ausgabe nützlich war,
dann empfehlen Sie sie
doch Ihren Freunden
und
Kollegen.
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