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Liebe
Leserin, Lieber Leser,
wie schnell
doch die Zeit vergeht. Powerletter Nr. 11
ist der letzte
in diesem
Jahr. Es freut mich, daß sich mein
Newsletter offenbar
großer
Beliebtheit erfreut. Zum einen wächst die
Zahl der Abonnenten
kontinuierlich an, zum anderen erhalte ich
immer mehr positiven Feedback,
der mich
darin bestärkt, weiter am Ball zu bleiben.
Auch wenn
es vielleicht noch etwas früh ist, wünsche
ich allen Leserinnen und
Lesern frohe Weihnachten und ein gesundes
und erfolgreiches Jahr 2005.
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Inhalt Powerletter Nr. 11:
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1. Wolfsblut!
Das
Rudel schützt - Gedanken zum Thema
Kontakt-Marketing.
2. Euro-Sklerose
die Nächste!
Einführungs-Termin
von Basel II in Gefahr.
3. Linktip:
Optimierung
der Homepage in Bezug auf Farbenblindheit.
4. Wollen
Sie Kredite vorzeitig ablösen?
Aktuelles
Urteil zur Vorfälligkeitsentschädigung.
5. Unternehmerhaftung
und IT!
Welche
Vorschriften Sie als Unternehmer beachten
sollten.
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zu 1:
Wolfsblut!
Das
Rudel schützt - Gedanken zum Thema
Kontakt-Marketing.
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Sie
haben sich sicher auch schon öfter
gefragt, wie es sein kann,
daß
in Wirtschaft, Gesellschaft und
Politik immer die gleichen Typen
auf
den besten zu vergebenden Posten
sitzen. Selbst dann, wenn sie
offensichtlich
wenig qualifiziert sind. Versagen
sie in einem bestimmten
Bereich,
dürfen sie gleich woanders
weiterwursteln. Keiner fragt nach
einer Referenz. Schlimmstenfalls
droht
der vorgezogene Ruhestand.
Die Antwort ist natürlich klar.
Die eine Krähe hackt der anderen
kein
Auge aus oder, um bei meinem
Jargon zu bleiben, ein Wolf frißt
den
anderen nicht. Häufig ist
Korruption und Vetternwirtschaft
im Spiel, aber
darum geht es mir hier nicht. Die
Leute, die auf solche Positionen
kommen,
haben ganz einfach begriffen, daß
es weniger auf Fachkenntnis
ankommt,
wenn
man die Leiter raufzuklettern
gedenkt, sondern um das Knüpfen
und die
Pflege wertvoller Kontakte. Dann
geht fast alles von allein.
Viele Menschen haben dieses
Prinzip bis heute nicht
verstanden, bzw. verstehen
nicht, es für sich selbst zu
nutzen. Zu kennen, wer wen kennt,
ist lebenswichtig.
Nicht die Isolation im stillen
Kämmerlein führt zum Erfolg,
sondern das Rudel
schützt vor allerhand Kummer und
Sorgen. Wolfsblut muß in die Adern
der Menschen.
Schauen
wir doch mal auf die Wölfe. Der
einzelne Wolf ist zwar bereits
sehr stark, im Rudel ist er jedoch
deutlich stärker. Jetzt gelingt es
ihm,
sogar Tiere zu erlegen, die
wesentlich größer sind als er. Selbst wenn
er innerhalb des Rudels eine
andere Aufgabe wahrnimmt, als die
Jagd, darf er
mit an den Tisch.
Das Rudel streift umher, es
versteckt sich nicht.
Gibt es keine Nahrung im Revier,
zieht es ins nächste.
Viele Kleinunternehmer,
Freiberufler, mittelständische
Unternehmer, aber auch
Private, sollten sich m.E. viel
mehr an der Idee des Wolfsrudels
orientieren.
Überhaupt ist es sinnvoll,
Anregungen für erfolgreiches
Verhalten direkt aus
der Natur abzuleiten. Im Grunde
ist jeder Mißerfolg ein Verstoß
gegen ein
Naturgesetz.
Und so verhält es sich eben auch
beim Kontakt-Marketing,
Network-Marketing oder
was
auch immer.
Kontakte und Kooperationen sind
häufig das beste Mittel, um sowohl
größere
Aufträge zu generieren, als auch
etwas krisenfester zu werden.
Wie auch das Wolfsrudel, so muß
auch ein Netzwerk koordiniert
werden. Der
eine späht und sichert die
Flanken, der andere reißt die
Beute, wieder
ein anderer sorgt für Nachwuchs
und na klar: Es gibt einen
Leitwolf!
Ich könnte zu diesem Thema noch
einiges sagen. Aber ich bin
sicher, jeder
kann auch so Profit aus dieser Metapher
schlagen. Und vor allem mal wieder
zum Telefon greifen ...
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zu 2:
Euro-Sklerose die Nächste!
Einführungs-Termin
von Basel II in Gefahr.
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Die EU ist
bekanntlich immer für eine Überraschung gut.
Vor allem für
negative.
An dem, was sich z.Z. rund um Basel II
abspielt, kann man
sehen, daß
die EU-Erweiterung ein sehr ehrgeiziges Ziel
ist, die
Integrationsprobleme auf jeden Fall massiv
sind.
Was ist das
Problem? Man kann´s kaum glauben, die EU hat
ein
Übersetzungsproblem. Es stehen zu wenig
qualifizierte Übersetzer
zur
Verfügung, um das Regelwerk in alle
EU-Sprachen zu übersetzen.
Es droht
eine Verschiebung der Umsetzung der
Richtlinie, die bis
2007 in
Kraft treten soll.
Insbesondere aus den Staaten Malta,
Slowenien und den 3 baltischen
Staaten
finden sich zu wenig geeignete Kandidaten.
Der beauftragte
Übersetzungsdienst geht davon aus, daß man
die anfallenden Aufgaben
nicht mehr
rechtzeitig bewältigen kann.
Die
Reaktion der EU? Gegenseitige
Schuldzuweisungen, was sonst? Ich frage
mich
ernsthaft, wohin uns die EU noch führt. Wenn
sie noch nicht einmal
in der Lage
ist, ein in englischer Sprache vorliegendes
Dokument in
angemessener Zeit in die Sprachen ihrer
Mitgliedsländer zu übersetzen -
Wie will
sie dann die gewaltigen
Integrationsleistungen schaffen, geschweige
denn, ein
halbwegs akzeptables Wirtschaftswachstum
hinlegen?
Ich stehe
nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die EU
eine glatte Fehlkonstruktion
ist. Diese
Schaumschlägerei ist kaum mehr zu ertragen.
So jetzt
ist Schluß,
jetzt ist bald Weihnachten, da will ich mich
mal zurücknehmen ...
...
Fortsetzung folgt!
- Kleine
Einlassung meinerseits: Powerletter lesen
lohnt sich! Für
Sprachbegabte und -interessierte ergeben
sich durch die EU-Erweiterung
völlig neue
Beschäftigungschancen, im Übrigen auch durch
die weiter
zunehmende
Verbreitung des Internet. Der Bedarf an
qualifizierten
Übersetzern, die nicht nur die Sprache
beherrschen, sondern auch die
nötige
Fachkunde mitbringen, ist gewaltig. Wenn Sie
also jemanden kennen,
der z.Z.
vielleicht arbeitslos ist, dann weisen Sie
ihn doch mal
darauf hin.
Sie machen diesen Menschen glücklich. Und
wenn Sie dann
auch noch
meinen Powerletter empfehlen, machen Sie
noch jemanden glücklich :-)
Ich werde
mit Sicherheit auch in Zukunft geldwerte
Tips raushauen.
Einlassung
Ende -
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zu 3:
Linktip:
Optimierung
der Homepage in Bezug auf Farbenblindheit.
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Für
Webmaster dürfe der folgende Linktip
nützlich sein.
Dieses
Internet-Tool prüft die Homepage in Bezug
auf Störungen der
Farbwahrnehmung. Immerhin leiden ca. 5-10%
vor allem der männlichen
Bevölkerung
an einer solchen Störung. Ist die Homepage
in Bezug auf
Farbe und
Kontrast nicht richtig gestaltet, kann
dieser Personenkreis
die
Homepage nicht vernünftig nutzen.
Es ist
deshalb sinnig, seine Homepage mal durch
vischeck kostenlos
prüfen zu
lassen. Warum ohne Not auf Traffic
verzichten?
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zu 4:
Wollen Sie Kredite
vorzeitig ablösen?
Aktuelles
Urteil zur Vorfälligkeitsentschädigung.
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Es kommt
vor, daß ein Bankkunde ein Darlehen
vorzeitig ablösen möchte,
z.B. weil
er ein Objekt verkauft oder durch eine
glückliche
Fügung zu
Geld gekommen ist und sich fragt, wozu er
seiner Bank dann
noch Zinsen
zahlen soll. Die Bank will das natürlich
verhindern und baut
in ihre
Darlehensklauseln stets die sogenannte
"Vorfälligkeitsentschädigung"
ein.
Kreditnehmern dürfte dieser Passus bekannt
sein.
Ein
aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes (Az:
XI ZR 285/03) hat jetzt
herausgestellt, daß die Bank keine
Vorfälligkeitsentschädigung berechnen
darf, die
den Kunden über Gebühr belastet.
Die
Vorfälligkeitsentschädigung solle die Bank
so stellen, als ob der
vorzeitig
abgelöste Darlehensvertrag bis zu seinem
vereinbarten Ende
bedient
worden sei. Im vorliegenden Fall wurde die
Vorfälligkeitsentschädigung
auf Basis
des sogenannten PEX (Pfandbriefindex)
berechnet. Der BGH stellte fest,
daß der
Bank dadurch ein ungerechtfertigter Vorteil
entstünde. Die Vorfälligkeitsentschädigung
sei anhand der Renditen
aus der
Kapitalmarktstatistik der Bundesbank zu
errechnen.
Ich würde
also jedem, der seine Darlehen vorzeitig
abzulösen gedenkt, raten, die
Bank darauf
zu verpflichten, die Renditen der
Kapitalmarktstatistik zugrunde zu legen
und
offenlegen zu lassen. Berufen Sie sich auf
obiges Urteil. Ich kann natürlich
keine
Gewähr übernehmen!
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zu 5:
Unternehmerhaftung und IT!
Welche Vorschriften Sie als Unternehmer
beachten sollten.
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Auf die
Schattenseiten des Internet habe ich ja
schon öfter mal hingewiesen,
den
meisten dürften sie bekannt sein. Würmer,
Viren, Trojaner, Phishing-Mails
und
SPAM sind nicht nur ärgerlich, die
verursachen mitunter schwere
wirtschaftliche
Schäden. Die meisten Firmen sind auf diese
Gefahren
ausgesprochen
unzureichend vorbereitet. Sie scheinen das
Thema zu verdrängen.
Unternehmer
kennen meist weder die technischen
Möglichkeiten, ihre
Firmennetze
zu schützen, noch weniger sind sie sich der
rechtlichen
Konsequenzen
ihres Nichtstuns bewußt.
Sicherheit
spielt in den IT-Budgets eine untergeordnete
Rolle. Erst wenn es
mal richtig
kracht, wird investiert. Dieses Verhalten
kennen wir ja auch
schon aus
anderen Bereichen. Doch wußten Sie, daß
Unternehmer für
Sicherheitslücken in der IT sogar persönlich
haften? Daß es zahlreiche
gesetzliche
Vorschriften gibt, die Sie in Sachen
IT-Sicherheit zu
beachten
haben?
Die
Vorschriften sind in unterschiedlichen
Gesetzen und Verordnungen
kodifiziert, insbesondere
- in der
Gewerbeordnung
- dem
Datenschutzgesetz
- dem
Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im
Unternehmensbereich (KonTraG)
- den oben
erwähnten Eigenkapitalvorschriften nach
Basel II
Ich
empfehle deshalb jedem Unternehmer, sich mit
diesen Vorschriften
zu
beschäftigen und zu prüfen, ob die
hauseigene IT diesen Schutzvorschriften
genügt.
Externe Berater können Sie dabei
unterstützen.