Lutz Ressmanns Powerletter Nr. 12 - Ihr unabhängiger Online-Berater

© Lutz Ressmann - www.lressmann.de

 

Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Rating

  • Existenzgründung

  • Erfolgs-Psychologie

 

 

 

12.01.2005

 

 

 
 
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DIES IST EIN GRATIS-INSIDER-BRIEF FÜR KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE VON

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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
- Unternehmensberatung –
Ihr Berater für Marketing - Vertrieb - SAP
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VORSORGLICH VON ALLEN DORT ABGEGEBENEN ÄUßERUNGEN!

Alle früheren Powerletter gibt's auf

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Liebe Leserin, Lieber Leser,

auch mich hat zum Jahresbeginn die Grippe heimgesucht. Deshalb kommt mein
Powerletter Nr. 12 mit etwas Verspätung. Ich sehe es aber positiv. Wenn ich
das fiese Virus besiegt habe, ist mein Immunsystem noch stärker und ich habe
erstmal wieder eine Weile Ruhe.
Ich wünsche allen Lesern ein gutes Neues Jahr und weiterhin viel Spaß beim
Lesen meiner Elaborate. Auf ein Neues!

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Inhalt Powerletter Nr. 12:
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1. blog - Das Wort des Jahres 2004
   Und warum ich so ein Ding nicht verwende! 

2. Nonchalance
   ... oder in der Ruhe liegt die Kraft!
 
3. Linktip:
   Anerkennung als Freiberufler!

4. Newsletter nicht angekommen?
   Warum ein Archiv so wichtig ist! 

5. Geschäfte mit EU-Staaten 
   SOLVIT hilft bei Problemen mit Behörden!
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zu 1:
blog - Das Wort des Jahres 2004
      Und warum ich so ein Ding nicht verwende!
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Nach Ansicht des Wörterbuch-Verlags Merriam-Webster (USA) ist der
Begriff "blog" das "Wort des Jahres 2004", da es auf seiner Webseite
am häufigsten abgefragt wurde. Ein "blog" (von "web log") ist ein
Tagebuch mit persönlichen Notizen, Kommentaren und weiterführenden Links.
 
Inzwischen gibt es im Internet etwa 4,8 Millionen Blogs. Offensichtlich
schwemmt gerade mal wieder eine neue Modewelle durch das Web. Jetzt
weiß ich auch, warum ich den einen oder anderen Newsletter, den ich abonniert
habe, nicht mehr bekomme. Gehe ich auf die betreffende Webseite, stoße ich
auf was? - natürlich ein Weblog. Meist erfahre ich dann noch, daß der
Newsletter jetzt durch eben dieses Weblog ersetzt wurde. Die meisten
Homepagebetreiber sind sich der Konsequenzen Ihres Tuns vermutlich gar
nicht bewußt. Worin bestehen diese?
 
Klar, ein Weblog hat gegenüber dem Newsletter gewisse Vorteile. Insbesondere
müssen keine Mailadressen mehr verwaltet werden, man landet nicht in
SPAM-Filtern und hat meist weniger Schreibarbeit. Bloß hat die Sache einen
Haken: Das Weblog ist unpersönlich, der direkte Kontakt zum Leser fällt
praktisch weg und deshalb sinken meist auch die Besucherzahlen. Erkennt
man dies, ist es meist schon zu spät und die verloren gegangenen Newsletter-
Abonnenten müssen mühsam zurückgewonnen werden.
 
Allein schon die Tatsache, daß die meisten Internet-Nutzer noch nicht mal
den Begriff "blog" oder "Weblog" kennen (Wozu müßten sie denn sonst erst mal
ein Lexikon befragen?), sollte Warnung genug sein, einen Newsletter abzuschaffen
und durch so ein blog zu ersetzen. Ich jedenfalls werde es nicht tun.

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zu 2:
Nonchalance
   ... oder in der Ruhe liegt die Kraft!
 
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Ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß die Menschen in Ihrer Nähe
immer unausgeglichener, nervöser, aggressiver ja geradezu psychopathisch
reagieren? Daß sie durch kleinste Kleinigkeiten völlig aus der Bahn
geworfen werden, ihnen die nötige Coolness immer mehr abhanden kommt
und deshalb Streitigkeiten so gut wie vorprogrammiert sind?
 
Mir schon, aber es gehört ja schließlich zu meinem Beruf, die Leute
zu beobachten. Ich habe natürlich auch einen Tip parat, wie man sich
vor dieser Seuche am besten schützen kann - Nichtbeachtung.
 
Wir brauchen mehr Nonchalance. Der Duden übersetzt das mit Nachlässigkeit,
Ungezwungenheit, Formlosigkeit. Salopp könnte man sagen, die Fähigkeit,
auch mal fünfe gerade sein zu lassen. Zu dem Thema fällt mir ein, was
Dale Carnegie in seinem großartigen Buch "Sorge Dich nicht - lebe!" mal
beschrieben hat. Das viele Menschen sich vom Alltags-Kleinklein - den
sogenannten Käfern - auffressen lassen. Sie regen sich über jede
Nichtigkeit auf und vermiesen sich ihr Leben selbst. Wer keine Sorgen hat,
der macht sich welche - so der Volksmund.
Viele Menschen kapieren nicht, daß jede Aufregung letztlich den Feind stärkt.
Dabei ist es so einfach:
 
Beachtung schafft Verstärkung - Nichtbeachtung bringt Befreiung!
 
oder von mir aus
 
In der Ruhe liegt die Kraft!
 
Ich stelle immer wieder fest, daß man die meisten Probleme quasi "wegschnarchen"
kann. Nach langem, gesundem Schlaf sieht die Welt meist schon viel besser aus.
Damit zeigt man sich selbst und anderen, wie wenig man sich von den
Alltagsproblemchen beeindrucken läßt. Man gewinnt Distanz und erhält
sich seine Gesundheit.
 
Vielleicht überprüfen Sie einmal, in welchen Situationen Sie sich immer wieder
aufregen. Überlegen Sie dann, ob die Aufregung wirklich sein muß und welches
Gegengift Sie einsetzen können. Nicht jeder Mist und jeder Nörgler ist es wert,
überhaupt beachtet zu werden. Ihre Seele wird es Ihnen danken!
 

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zu 3: Linktip:
      Anerkennung als Freiberufler!
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Auf dieses Urteil haben wir nicht nur als SAP-Berater und Entwickler
lange gewartet. Und nun kommt endlich die heiß ersehnte Nachricht.
 
Revolution beim BFH!
Unterscheidung zwischen Anwendersoftware und Systemsoftware wird aufgegeben.


Die lange erwartete Entscheidung des BFH (Urteil vom 04.05.2004, Az. XI R 9/03)
zur Frage der Differenzierung zwischen Anwender- und Systemsoftware ist endlich
da. Der BFH gibt darin seine über 10 Jahre währende Rechtsprechung auf, als
Voraussetzung für die Anerkennung als Freiberufler in der IT zwingend die
Entwicklung von Systemsoftware zu verlangen.
Damit werden auch Selbständigen, die bislang für sich keine Chance sahen, als
Freiberufler anerkannt zu werden, neue Möglichkeiten eröffnet, von der Gewerbesteuer
befreit zu werden. Allerdings wirft die Entscheidung auch neue Fragen auf.
 
Wen das betrifft oder wer sich generell für solche Fragen interessiert,
kann sich informieren bei:
 
 

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zu 4:
Newsletter nicht angekommen?
      Warum ein Archiv so wichtig ist!  
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Jeder Newsletter-Betreiber kennt das Problem: Man schickt sein
Werk auf die Reise und stellt mitunter fest, daß nicht alle Abonnenten
die Mail auch wirklich erhalten haben, weil sie nicht zugestellt werden
konnte. Manchmal wird man von bestimmten Servern als SPAM identifiziert
oder der Server war gerade mal nicht funktionsfähig oder was auch immer.
Das ist nicht schön. Was tun?
 
Sie können jetzt natürlich nicht jedem einzelnen Abonnenten, bei dem Sie
vermuten, daß er Ihren Newsletter nicht erhalten hat, die Mail nochmals
hinterher senden. Es gibt natürlich sicher Mailprogramme und Dienste,
die diesen Prozeß automatisieren. Besser und am sichersten ist es,
auf seiner Homepage ein Newsletter-Archiv bereitzuhalten und in jeder
Mail auch gleich zu Beginn darauf zu verweisen. Das hat gleich mehrere
Vorteile:
a) Jeder Abonnent kann sämtliche Newsletter auf einfache Weise jederzeit
   abrufen - auch die, die er mal nicht bekommen hat.
b) Potentielle neue Abonnenten können vorab prüfen, ob ihnen
   der Bezug Ihres Newsletters nützlich ist.
c) Ihre Texte werden auch von Suchmaschinen erfaßt - Ihre Webseite
   wird damit entsprechend promotet.
 
Trotzdem sollte man natürlich versuchen, herauszufinden, warum manche Server
den Newsletter einfach nicht durchlassen wollen. Ich selbst habe immer
wieder Probleme mit gmx-Servern. Das Teil scheint nicht besonders tolerant
zu sein. Also noch mal zur Sicherheit:
 
Alle früheren Powerletter gibt's auf

http://www.lressmann.de/powerletter/powerletter.htm

 
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zu 5:
Geschäfte mit EU-Staaten 
      SOLVIT hilft bei Problemen mit Behörden!
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Man sollte meinen, daß bei Geschäften mit EU-Ländern durch die
Binnenmarktvorschriften keine Probleme auftauchen sollten. Doch
da ist bekanntlich die Bürokratie vor. Schwierigkeiten tauchen
insbesondere auf bei
 
- Grenzkontrollen,
- Zulassung von Produkten,
- Marktzugang für Freiberufler,
- Anerkennung beruflicher Qualifikationen,
- Gründung einer Niederlassung.
 
Hilfe bietet die beim Bundeswirtschaftsministerium eingerichtete
Schlichtungsstelle SOLVIT. Sie prüft als erstes, ob es sich in Ihrem
Fall um einen Verstoß gegen die Binnenmarktvorschriften der EU
handelt.
Ihr Fall wird in einem Online-Datenbanksystem erfaßt und an die
SOLVIT-Stelle des betreffenden EU-Landes weitergeleitet.
Die SOLVIT-Stelle im Ausland versucht dann, binnen 10 Wochen einen
Lösungsvorschlag für Ihr Problem zu finden. Dieser ist für Sie nicht
bindend. Ist der Vorschlag inakzeptabel, so können Sie immer noch
ein Gerichtsverfahren einleiten. Hier die Adresse der deutschen
SOLVIT-Stelle:
 
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- SOLVIT-Stelle -
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Tel. 01888 - 6 15 64 44
Fax  01888 - 6 15 53 79

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Das war es wieder mal für heute. Bis zum nächsten mal alles Glück
und viel Erfolg!

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

    
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    und Kollegen.

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