Lutz Ressmanns Powerletter Nr. 16 - Ihr unabhängiger Online-Berater

© Lutz Ressmann - www.lressmann.de

 

Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Datenschutz

  • Rating

  • Existenzgründung

  • Erfolgs-Psychologie

 

 

 

08.08.2005

 

================================================================

ACHTUNG:
DIES IST EIN GRATIS-INSIDER-BRIEF FÜR KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE VON

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
- Unternehmensberater
- Externer Datenschutzbeauftragter -
Ihr Berater für Marketing - Vertrieb - SAP - Datenschutz
Sixtusstr. 56
45721 Haltern am See
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

DIESER BRIEF IST GRATIS UND WURDE VON IHRER E-MAIL-ADRESSE AUS
ABONNIERT.
FALLS ES SICH UM EIN MIßVERSTÄNDNIS HANDELT ODER FALLS SIE DIESEN BRIEF
NICHT MEHR ERHALTEN MÖCHTEN, SCHICKEN SIE BITTE EIN MAIL MIT ALL IHREN
E-MAIL-ADRESSEN AN:

lressmann@lressmann.de

DANKE!

DER FOLGENDE HINWEIS MUß LEIDER SEIN:
FÜR DIE INFORMATIONEN IN DIESEM BRIEF ÜBERNEHME ICH KEINE GEWÄHR –
JEDE HAFTUNG IST AUSGESCHLOSSEN! INSBESONDERE STELLEN SIE KEINE
BERATUNGSLEISTUNG DAR. AUCH FÜR DIE ENTHALTENEN LINKS AUF ANDERE
WEB-SEITEN ÜBERNEHME ICH KEINE HAFTUNG UND DISTANZIERE MICH
VORSORGLICH VON ALLEN DORT ABGEGEBENEN ÄUßERUNGEN!

Alle früheren Powerletter gibt's auf

http://www.lressmann.de/powerletter/powerletter.htm

 
Liebe Leserin, Lieber Leser,
 
ich habe mich lange nicht mehr bei Ihnen bemerkbar gemacht.
Doch ich bin noch da.
Die Umstellung meines Systems hat etwas gedauert. Zudem war auch ich
auf Reisen. Das Warten hat sich jedoch gelohnt. Dies ist, wie ich glaube,
einer meiner besten Powerletter und er ist auch wieder etwas umfangreicher.
 
Viel Vergnügen mit Powerletter Nr. 16!
 

================================================================= 
Inhalt Powerletter Nr. 16:
-----------------------------------------------------------------

1. Steueranmeldung jetzt wieder mit ELSTER!
   Wieder mal ein Schwenk.
    
2. Wie macht man sein Hobby zum Beruf?
   ... oder wie ich lernte, meine Ausbildung zu lieben.
 
3. Linktip:
   Link-Popularität und Domain-Popularität

4. Datenschutz 2:
   Was sind personenbezogene Daten? 

5. Passend zu den Neuwahlen! 
   Steuerlogik für Anfänger und Politiker.
=================================================================

-----------------------------------------------------------------
zu 1:
Steueranmeldung jetzt wieder mit ELSTER!
      Wieder mal ein Schwenk.
-----------------------------------------------------------------
Es ist zum Mäusemelken. Hatte ich doch in Powerletter Nr. 15 darauf
verwiesen, daß die UST-Voranmeldungen wieder auf Papier abgegeben werden
können. Und nun das: Papier ist wieder verboten!
 
Unternehmen und Freiberufler müssen Lohnsteuer- und Umsatzsteuervoranmeldungen
wieder elektronisch abgeben, also ELSTER benutzen. Das Bundesfinanzministerium
und das NRW-Finanzministerium haben die Befreiungsregelung wieder aufgehoben.
Ausnahmen gibt es jetzt nur noch bei "unbilligen Härten", was auch immer
man darunter verstehen mag.
 
Kein weiterer Kommentar dazu ...
 
-----------------------------------------------------------------
zu 2:
Wie macht man sein Hobby zum Beruf?
      ... oder wie ich lernte, meine Ausbildung zu lieben.
-----------------------------------------------------------------
Angesichts des chronisch kranken Arbeitsmakts (der übrigens kein
wirklicher "Markt", sondern eher ein Haifischbecken und
Umverteilungsinstrument voller Machtinteressen, Absprachen und
Gängelungen ist), denken immer mehr Menschen daran, ihr Hobby zum
Beruf zu machen. Doch wie kann man das optimal realisieren?
Ich kann das Thema an dieser Stelle nicht erschöpfend behandeln, doch
seien ein paar Anregungen erlaubt.
 
Soviel vorab: Die "Ich-AG" ist die denkbar schlechteste Alternative und -
Vor die Ernte hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt. Gestern, Heute und
für alle Tage - Viele haben das bis dato nicht begriffen.
 
Die Idee, sein Hobby zum Beruf zu machen, ist an sich völlig in Ordnung.
Wie soll man auf einem bestimmten Gebiet erfolgreich werden, wenn einem
die Aufgabe keinen Spaß macht. Spaß ist Grundvoraussetzung für einen jeden
Erfolg. Nur Spaß und Talent reichen bei weitem nicht aus.
 
Man braucht eine gewisse "Umsetzungskompetenz". Zunächst muß man entscheiden,
ob man sein Hobby als Angestellter oder als Selbständiger auszuüben gedenkt.
Der eine oder andere bringt nämlich überhaupt keine Voraussetzung für eine
Selbständigkeit mit, weder betreffend der Einstellung, noch der kaufmännischen
Basiskenntnisse. Die meisten Unternehmensgründungen scheitern schon allein
daran. Wenn´s um die nackten Zahlen geht, brechen viele ein und kapitulieren.
Wie gut, daß es in diesen Fragen Berater gibt, die ihr Handwerk verstehen ...
 
Die kaufmännische Hürde ist mit den richtigen Beratern schnell genommen,
jedenfalls wenn man Sie rechtzeitig konsultiert und nicht, wenn das Kind
bereits in den Brunnen gefallen ist.
 
Doch der beste Berater kann dem Klienten nicht alles abnehmen. Er kann das
Pferdchen zur Tränke führen, aber saufen muß es das Wasser schon selbst.
 
Häufig schlägt natürlich auch die Bürokratiefalle in Form von Berufsordnungen
und Handwerksordnung brutal zu. Oh je, oh je, oh jeminee, jetzt ist man doch
ach so talentiert und hat den Spaß seines Lebens und darf sein Hobby nicht
berufsmäßig betreiben, weil man diesen Beruf mit der bestehenden Ausbildung
nicht ausüben darf. Jedenfalls nicht in Deutschland. Da gibt´s nur 3 Möglichkeiten
den Kopf aus der Schlinge zu ziehen - 1 illegale, die jeder mit sich selbst ausmachen
muß und ein Leben in ständiger Angst vor Entdeckung bedeutet, und 2 legale:
 
a) Der Weg ins Ausland. Diesen Weg gehen viele und er kann beschritten werden, wenn
man die nötige Flexibilität und Mobilität mitbringt. Viele haben sich jedoch
im Laufe Ihres Lebens so viele Mühlsteine um den Hals gelegt, die sie nicht
so einfach abschütteln können.
 
b) Die Ausbildung schlicht nachholen. Ich bin immer wieder erstaunt, auf wie viele
Leute ich treffe, die abgebrochene oder nicht weitergeführte berufliche Aus- und
Fortbildungen aufweisen. Und sich weigern, diese nachzuholen, um endlich ohne viel
Hickhack das zu machen, was sie wirklich wollen. Zeit und Geld sind häufig vorgeschobne
Gründe, das Werk der Arbeit an sich selbst nicht zu vollenden - und damit
auf Ewig in der Falle stecken zu bleiben. Warum vor dem Problem davon laufen?
Viele Ausbildungsgänge können im Selbststudium oder auf Abendschulen nachgeholt
werden. In wohl keinem Land der Erde existieren so viele Bildungsträger wie in Deutschland.
Da wird sich doch ein gangbarer Weg finden lassen.
 
Wo Spaß und unbedingter Wille
zum Erfolg, da ist auch ein Weg - Basta!
 
Eine gute Ausbildung und darüber hinaus stete Fortbildung sind der beste Schutz vor
beruflicher und finanzieller Unbill. Jedenfalls als grundlegende Basis. Und für
den Rest sorgt das Leben selbst.
 
Investieren Sie weniger in Sachgegenstände und kurzlebige Konsumfreuden, investieren
Sie in sich selbst. Bauen Sie etwas auf, das Ihnen keiner mehr nehmen kann, bauen
Sie ein einzigartiges Lebenswerk, bauen Sie auf Wissen. Dies ist der Rohstoff der
immer gebraucht wird und nie versiegt. Da werden Sie sich doch vor bürokratischen Hürden
nicht ins Boxhorn jagen lassen.
 
Ich selbst habe beste Erfahrungen mit dieser Strategie gemacht. Ich habe gerade
in den letzten Jahren gelernt, meine Ausbildung, in die ich viel Zeit und Geld
investiert habe, zu lieben - auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt.
No Risk - No fun!
 
 
-----------------------------------------------------------------
zu 3: Linktip:
      Link-Popularität und Domain-Popularität
-----------------------------------------------------------------
 
Über die sogenannte Link-Popularität, den PageRank, Googles Maßstab für
die Wichtigkeit einer Webseite habe ich ja nun schon einige Male berichtet.
Auch auf meiner Webseite beschäftigt sich ein großer Beitrag mit diesem
Um den PageRank einer Seite zu ermitteln, installieren Sie einfach die Google-Toolbar.
 
Sogenannte Link-Farmen faken die Linkpopularität einer Seite, also die reine
Anzahl von Links, die auf eine Seite verweisen.
Dem soll jetzt die sogenannte Domain-Popularität zu Leibe rücken. Hier ist sie
 
Die Suchmaschine http://www.yahoo.de verfügt bereits über eine Funktion, mit
der man die Domain-Popularität ermitteln kann. Der Suchbegriff
"linkdomain:www.lressmann.de" ergibt 196 Einträge. Mein PageRank ist 4.
Not bad for a nice Guy. Ich kann sicherlich noch mehr machen, um mich
im Netz weiter zu etablieren, aber keine Angst, ich arbeite weiter daran.
Tun Sie es auch, wenn Sie vom Internet profitieren möchten.

-----------------------------------------------------------------
zu 4:
Datenschutz 2:
      Was sind personenbezogene Daten?  
-----------------------------------------------------------------
Unternehmen, die personenbezogene Daten im Sinne des § 3 I BDSG verarbeiten,
benötigen ab 5 Mitarbeitern, die solche Daten elektronisch verarbeiten,
einen Datenschutzbeauftragten. Doch was sind überhaupt personenbezogene Daten
im Sinne des BDSG?
 
Personenbezogene Daten im Sinne des § 3 I BDSG sind Angaben über die
persönlichen und sachlichen Verhältnisse einer bestimmten oder
bestimmbaren natürlichen Person.
 
Unter persönlichen Verhältnissen versteht man Alter, Geschlecht, Name,
Geburtstag, Familienstand, Weltanschauung, Gesundheitszustand usw.
Als sachliche Verhältnisse sind Sachverhalte zu verstehen, die sich auf
die Person beziehen, beispielsweise Immobilienbesitzer, Mieter,
Versicherungsnehmer, Vielflieger, usw.
 
Die Differenzierung zwischen persönlichen und sachlichen Verhältnissen
ist kaum von Bedeutung. Beide sind dem Schutz des BDSG unterstellt.
 
Damit ist jedoch auch klar gestellt, daß Angaben über juristische Personen
und Organisationen, wie z.B. Unternehmen, nicht unter das BDSG fallen.
Das Gesetz stellt allein auf die natürliche Person ab.
 
 
-----------------------------------------------------------------
 
zu 5: Passend zu den Neuwahlen! 
      Steuerlogik für Anfänger und Politiker.
-----------------------------------------------------------------
Passend zu den Neuwahlen und der aktuellen Diskussion um massive
Steuerflucht, hier mal eine kleine, lehrreiche Geschichte, die mir
einer meiner Partner vor geraumer Zeit mal gesendet hat. Der Urheber
der Geschichte ist mir nicht bekannt, aber ich bin sicher, es ist
in seinem Interesse, wenn ich die Geschichte unter die Leute bringe.
 
Durch Geschichten lernen die Menschen bekanntlich am schnellsten, deshalb
geben Sie die ruhig weiter, und leisten Sie damit Ihren Beitrag, daß
dieses unser Land nicht schon sehr bald vollends in den Sozialismus und
damit Armut abrutscht. Also,
 
"Es waren einmal...
...  10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen und
die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100,00 Euro.
Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:
 
> Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.
> Der Fünfte zahlte 1 Euro.
> Der Sechste 3 Euro.
> Der Siebte 7 Euro.
> Der Achte 12 Euro.
> Der Neunte 18 Euro.
> Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.

Das ging eine ganze Zeitlang gut.
Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden.
Bis - der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug,
den Preis für das Essen um 20 Euro zu reduzieren.
"Weil Sie alle so gute Gäste sind!"
 
Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 80 Euro,
aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie wir besteuert werden.
Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos.
Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus?
Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, daß jeder etwas davon hatte?
 
Die sechs stellten schnell fest, daß 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33 Euro ergibt.
Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der
sechste Gast noch Geld dafür, daß sie überhaupt zum Essen gehen.
Also schlug der Wirt den Gästen vor, daß jeder ungefähr prozentual soviel weniger zahlen
sollte, wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine
Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:
 
Der Fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
Der Sechste zahlte 2 Euro statt 3 Euro (33% Ersparnis).
Der Siebte zahlte 5 statt 7 Euro (28% Ersparnis).
Der Achte zahlte 9 statt 12 Euro (25% Ersparnis).
Der Neunte zahlte 14 statt 18 Euro (22% Ersparnis).
Und der Zehnte (der Reichste) zahlte 49 statt 59 Euro (16% Ersparnis).

Jeder der sechs kam günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.
Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so
ideal wie sie dachten.
 
"Ich hab' nur 1 Euro von den 20 Euro bekommen!" sagte der sechste Gast
und zeigte auf den zehnten Gast, den Reichen.
"Aber er kriegt 10 Euro!" "Stimmt!" rief der Fünfte.
"Ich hab nur 1 Euro gespart und er spart zehnmal so viel wie ich."
"Wie wahr!!" rief der Siebte.
"Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2? Alles kriegen mal wieder die Reichen!"
"Moment mal," riefen da die ersten vier aus einem Munde.
"Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!"
 
Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Zehnten los und verprügelten ihn.
Am nächsten Abend tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf.
Also setzten die übrigen 9 sich zusammen und aßen ohne ihn.
 
Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können!
Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute."

Und so, liebe Politiker, Berufs-Populisten und Nichtsnutze, funktioniert unser Steuersystem:
 
Die Menschen, die die höchsten Steuern zahlen, haben die größten
Vorteile einer Steuererleichterung.
Wenn sie aber zu viel zahlen müssen, kann es passieren, daß sie
einfach nicht mehr am Tisch erscheinen.
 
Vielleicht haben nur deshalb so viele Menschen Probleme mit der
"Globalisierung": In der Schweiz und in der Karibik gibt es auch
ganz tolle Restaurants.


------------------------------------------------------------------

Das war es wieder mal für heute. Bis zum nächsten mal alles Glück

und viel Erfolg!

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

    
PS: Wenn Ihnen diese Ausgabe nützlich war,
    dann empfehlen Sie sie doch Ihren Freunden
    und Kollegen.

*****************************************************************
Impressum:
 
© Copyright 1999-2005, Alle Rechte vorbehalten.
Herausgeber und Verantwortlicher:
Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann

- Marketing, Vertrieb & SAP
- Datenschutz
- Internetmarketing
- Rating
- Existenzgründung
- Erfolgs-Psychologie
 
Alle Angaben ohne Gewähr.
******************************************************************
Sixtusstr. 56, 45721 Haltern am See
Tel. +49 2364/7486, Fax +49 2364 7671
******************************************************************
E-Mail
lressmann@lressmann.de  web: www.lressmann.de
******************************************************************

 

 

© Lutz Ressmann   / lressmann@lressmann.de  / Impressum und Anbieterkennzeichnungen / Nutzungsbedingungen und Trademarks

Zur Homepage  SAP Berater gesucht SD & BW - Marketing - Datenschutzbeauftragter