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ÄUßERUNGEN!
Alle früheren
Powerletter gibt's auf
http://www.lressmann.de/powerletter/powerletter.htm
Liebe Leserin, Lieber
Leser,
ich habe mich lange
nicht mehr bei Ihnen
bemerkbar gemacht.
Doch ich bin noch da.
Die
Umstellung meines
Systems hat etwas
gedauert. Zudem war
auch ich
auf
Reisen. Das Warten hat
sich jedoch gelohnt.
Dies ist, wie ich
glaube,
einer
meiner besten
Powerletter und er ist
auch wieder etwas
umfangreicher.
Viel Vergnügen
mit Powerletter Nr. 16!
=================================================================
Inhalt Powerletter
Nr. 16:
-----------------------------------------------------------------
1. Steueranmeldung jetzt
wieder mit ELSTER!
Wieder
mal ein Schwenk.
2. Wie
macht man sein Hobby
zum Beruf?
...
oder wie ich lernte,
meine Ausbildung zu
lieben.
3. Linktip:
Link-Popularität
und Domain-Popularität
4. Datenschutz
2:
Was sind
personenbezogene
Daten?
5. Passend
zu den Neuwahlen!
Steuerlogik
für Anfänger und
Politiker.
=================================================================
-----------------------------------------------------------------
zu 1:
Steueranmeldung jetzt
wieder mit ELSTER!
Wieder mal ein Schwenk.
-----------------------------------------------------------------
Es ist zum
Mäusemelken. Hatte ich
doch in Powerletter
Nr. 15 darauf
verwiesen, daß die
UST-Voranmeldungen
wieder auf Papier
abgegeben werden
können. Und nun das:
Papier ist wieder
verboten!
Unternehmen und
Freiberufler müssen
Lohnsteuer- und
Umsatzsteuervoranmeldungen
wieder elektronisch
abgeben, also ELSTER
benutzen. Das
Bundesfinanzministerium
und das
NRW-Finanzministerium
haben die
Befreiungsregelung
wieder aufgehoben.
Ausnahmen gibt es
jetzt nur noch bei
"unbilligen Härten",
was auch immer
man darunter verstehen
mag.
Kein weiterer
Kommentar dazu ...
-----------------------------------------------------------------
zu 2:
Wie macht man sein
Hobby zum Beruf?
...
oder wie ich lernte,
meine Ausbildung zu
lieben.
-----------------------------------------------------------------
Angesichts des
chronisch kranken
Arbeitsmakts (der
übrigens kein
wirklicher "Markt",
sondern eher ein
Haifischbecken und
Umverteilungsinstrument
voller
Machtinteressen,
Absprachen und
Gängelungen ist),
denken immer mehr
Menschen daran, ihr
Hobby zum
Beruf zu machen. Doch
wie kann man das
optimal realisieren?
Ich kann das Thema an
dieser Stelle nicht
erschöpfend behandeln,
doch
seien ein paar
Anregungen erlaubt.
Soviel vorab: Die "Ich-AG"
ist die denkbar
schlechteste
Alternative und -
Vor die Ernte hat der
liebe Gott den Schweiß
gesetzt. Gestern,
Heute und
für alle Tage - Viele
haben das bis dato
nicht begriffen.
Die Idee, sein Hobby
zum Beruf zu machen,
ist an sich völlig in
Ordnung.
Wie soll man auf einem
bestimmten Gebiet
erfolgreich werden,
wenn einem
die Aufgabe keinen
Spaß macht. Spaß ist
Grundvoraussetzung für
einen jeden
Erfolg. Nur Spaß und
Talent reichen bei
weitem nicht aus.
Man braucht eine
gewisse
"Umsetzungskompetenz".
Zunächst muß man
entscheiden,
ob man sein Hobby als
Angestellter oder als
Selbständiger
auszuüben gedenkt.
Der eine oder andere
bringt nämlich
überhaupt keine
Voraussetzung für eine
Selbständigkeit mit,
weder betreffend der
Einstellung, noch der
kaufmännischen
Basiskenntnisse. Die
meisten
Unternehmensgründungen
scheitern schon allein
daran. Wenn´s um die
nackten Zahlen geht,
brechen viele ein und
kapitulieren.
Wie gut, daß es in
diesen Fragen Berater
gibt, die ihr Handwerk
verstehen ...
Die kaufmännische
Hürde ist mit den
richtigen Beratern
schnell genommen,
jedenfalls wenn man
Sie rechtzeitig
konsultiert und nicht,
wenn das Kind
bereits in den Brunnen
gefallen ist.
Doch der beste Berater
kann dem Klienten
nicht alles abnehmen.
Er kann das
Pferdchen zur Tränke
führen, aber saufen
muß es das Wasser
schon selbst.
Häufig schlägt
natürlich auch die
Bürokratiefalle in
Form von
Berufsordnungen
und Handwerksordnung
brutal zu. Oh je, oh
je, oh jeminee, jetzt
ist man doch
ach so talentiert und
hat den Spaß seines
Lebens und darf sein
Hobby nicht
berufsmäßig betreiben,
weil man diesen Beruf
mit der bestehenden
Ausbildung
nicht ausüben darf.
Jedenfalls nicht in
Deutschland. Da gibt´s
nur 3 Möglichkeiten
den Kopf aus der
Schlinge zu ziehen - 1
illegale, die jeder
mit sich selbst
ausmachen
muß und ein Leben in
ständiger Angst vor
Entdeckung bedeutet,
und 2 legale:
a) Der Weg ins
Ausland. Diesen Weg
gehen viele und er
kann beschritten
werden, wenn
man die nötige
Flexibilität und
Mobilität mitbringt.
Viele haben sich
jedoch
im Laufe Ihres Lebens
so viele Mühlsteine um
den Hals gelegt, die
sie nicht
so einfach abschütteln
können.
b) Die Ausbildung
schlicht nachholen.
Ich bin immer wieder
erstaunt, auf wie
viele
Leute ich treffe, die
abgebrochene oder
nicht weitergeführte
berufliche Aus- und
Fortbildungen
aufweisen. Und sich
weigern, diese
nachzuholen, um
endlich ohne viel
Hickhack das zu
machen, was sie
wirklich wollen. Zeit
und Geld sind häufig
vorgeschobne
Gründe, das Werk der
Arbeit an sich selbst
nicht zu vollenden -
und damit
auf Ewig in der Falle
stecken zu bleiben.
Warum vor dem Problem
davon laufen?
Viele Ausbildungsgänge
können im
Selbststudium oder auf
Abendschulen
nachgeholt
werden. In wohl keinem
Land der Erde
existieren so viele
Bildungsträger wie in
Deutschland.
Da wird sich doch
ein gangbarer Weg
finden lassen.
Wo Spaß und
unbedingter Wille
zum Erfolg, da ist
auch ein Weg - Basta!
Eine gute Ausbildung
und darüber hinaus
stete Fortbildung sind
der beste Schutz vor
beruflicher und
finanzieller Unbill.
Jedenfalls als
grundlegende Basis.
Und für
den Rest sorgt das
Leben selbst.
Investieren Sie
weniger in
Sachgegenstände und
kurzlebige
Konsumfreuden,
investieren
Sie in sich selbst.
Bauen Sie etwas auf,
das Ihnen keiner mehr
nehmen kann, bauen
Sie ein einzigartiges
Lebenswerk, bauen Sie
auf Wissen. Dies ist
der Rohstoff der
immer gebraucht wird
und nie versiegt. Da
werden Sie sich doch
vor bürokratischen
Hürden
nicht ins Boxhorn
jagen lassen.
Ich selbst habe beste
Erfahrungen mit dieser
Strategie gemacht. Ich
habe gerade
in den letzten Jahren
gelernt, meine
Ausbildung, in die ich
viel Zeit und Geld
investiert habe, zu
lieben - auch wenn
nicht alles Gold ist,
was glänzt.
No Risk - No fun!
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zu 3:
Linktip:
Link-Popularität
und Domain-Popularität
-----------------------------------------------------------------
Über die sogenannte
Link-Popularität, den
PageRank, Googles
Maßstab für
die Wichtigkeit einer
Webseite habe ich ja
nun schon einige Male
berichtet.
Auch auf meiner
Webseite beschäftigt
sich ein großer
Beitrag mit diesem
Um den PageRank einer
Seite zu ermitteln,
installieren Sie
einfach die
Google-Toolbar.
Sogenannte Link-Farmen
faken die
Linkpopularität einer
Seite, also die reine
Anzahl von Links, die
auf eine Seite
verweisen.
Dem soll jetzt die
sogenannte Domain-Popularität
zu Leibe rücken. Hier
ist sie
der man die
Domain-Popularität
ermitteln kann. Der
Suchbegriff
"linkdomain:www.lressmann.de" ergibt 196
Einträge.
Mein PageRank ist 4.
Not bad for a nice
Guy. Ich kann
sicherlich noch mehr
machen, um mich
im Netz weiter zu
etablieren, aber keine
Angst, ich arbeite
weiter daran.
Tun Sie es auch, wenn
Sie vom Internet
profitieren möchten.
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zu 4:
Datenschutz 2:
Was sind
personenbezogene
Daten?
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Unternehmen, die
personenbezogene Daten
im Sinne des § 3 I
BDSG verarbeiten,
benötigen ab 5
Mitarbeitern, die
solche Daten
elektronisch
verarbeiten,
einen
Datenschutzbeauftragten.
Doch was sind
überhaupt
personenbezogene Daten
im Sinne des BDSG?
Personenbezogene Daten
im Sinne des § 3 I
BDSG sind Angaben über
die
persönlichen und
sachlichen
Verhältnisse einer
bestimmten oder
bestimmbaren
natürlichen Person.
Unter persönlichen
Verhältnissen versteht
man Alter, Geschlecht,
Name,
Geburtstag,
Familienstand,
Weltanschauung,
Gesundheitszustand
usw.
Als sachliche
Verhältnisse sind
Sachverhalte zu
verstehen, die sich
auf
die Person beziehen,
beispielsweise
Immobilienbesitzer,
Mieter,
Versicherungsnehmer,
Vielflieger, usw.
Die Differenzierung
zwischen persönlichen
und sachlichen
Verhältnissen
ist kaum von
Bedeutung. Beide sind
dem Schutz des BDSG
unterstellt.
Damit ist jedoch auch
klar gestellt, daß
Angaben über
juristische Personen
und Organisationen,
wie z.B. Unternehmen,
nicht unter das BDSG
fallen.
Das Gesetz stellt
allein auf die
natürliche Person ab.
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zu 5:
Passend zu den
Neuwahlen!
Steuerlogik
für Anfänger und
Politiker.
-----------------------------------------------------------------
Passend zu den
Neuwahlen und der
aktuellen Diskussion
um massive
Steuerflucht, hier
mal eine kleine,
lehrreiche Geschichte,
die mir
einer meiner Partner
vor geraumer Zeit
mal gesendet hat.
Der Urheber
der Geschichte ist
mir nicht bekannt,
aber ich bin sicher,
es ist
in seinem Interesse,
wenn ich die
Geschichte unter die
Leute bringe.
Durch Geschichten
lernen die Menschen
bekanntlich am
schnellsten, deshalb
geben Sie die ruhig
weiter, und leisten
Sie damit Ihren
Beitrag, daß
dieses unser Land
nicht schon sehr
bald vollends in den
Sozialismus und
damit Armut
abrutscht. Also,
"Es waren
einmal...
... 10
Männer, die jeden
Tag miteinander zum
Essen gingen und
die Rechnung für
alle zusammen betrug
jeden Tag genau
100,00 Euro.
Die Gäste zahlten
ihre Rechnung wie
wir unsere Steuern
und das sah ungefähr
so aus:
> Vier Gäste (die
Ärmsten) zahlten
nichts.
> Der Fünfte zahlte
1 Euro.
> Der Sechste 3
Euro.
> Der Siebte 7 Euro.
> Der Achte 12 Euro.
> Der Neunte 18
Euro.
> Der Zehnte (der
Reichste) zahlte 59
Euro.
Das ging eine ganze
Zeitlang gut.
Jeden Tag kamen sie
zum Essen und alle
waren zufrieden.
Bis - der Wirt
Unruhe in das
Arrangement brachte
in dem er vorschlug,
den Preis für das
Essen um 20 Euro zu
reduzieren.
"Weil Sie alle so
gute Gäste sind!"
Wie nett von ihm!
Jetzt kostete das
Essen für die 10 nur
noch 80 Euro,
aber die Gruppe
wollte unbedingt
beibehalten so zu
bezahlen, wie wir
besteuert werden.
Dabei änderte sich
für die ersten vier
nichts, sie aßen
weiterhin kostenlos.
Wie sah es aber mit
den restlichen sechs
aus?
Wie konnten sie die
20 Euro Ersparnis so
aufteilen, daß
jeder etwas davon
hatte?
Die sechs stellten
schnell fest, daß 20
Euro geteilt durch
sechs Zahler 3,33
Euro ergibt.
Aber wenn sie das
von den einzelnen
Teilen abziehen
würden, bekämen der
fünfte und der
sechste Gast noch
Geld dafür, daß
sie überhaupt zum
Essen gehen.
Also schlug der Wirt
den Gästen vor, daß
jeder ungefähr
prozentual soviel
weniger zahlen
sollte,
wie er insgesamt
beisteuere. Er
setzte sich also hin
und begann das für
seine
Gäste auszurechnen.
Heraus kam
folgendes:
Der Fünfte Gast,
ebenso wie die
ersten vier, zahlte
ab sofort nichts
mehr (100%
Ersparnis).
Der Sechste zahlte 2
Euro statt 3 Euro
(33% Ersparnis).
Der Siebte zahlte 5
statt 7 Euro (28%
Ersparnis).
Der Achte zahlte 9
statt 12 Euro (25%
Ersparnis).
Der Neunte zahlte 14
statt 18 Euro (22%
Ersparnis).
Und der Zehnte (der
Reichste) zahlte 49
statt 59 Euro (16%
Ersparnis).
Jeder der sechs kam
günstiger weg als
vorher und die
ersten vier aßen
immer noch
kostenlos.
Aber als sie vor der
Wirtschaft noch mal
nachrechneten, war
das alles doch nicht
so
ideal wie sie
dachten.
"Ich hab' nur 1 Euro
von den 20 Euro
bekommen!" sagte der
sechste Gast
und zeigte auf den
zehnten Gast, den
Reichen.
"Aber er kriegt 10
Euro!" "Stimmt!"
rief der Fünfte.
"Ich hab nur 1 Euro
gespart und er spart
zehnmal so viel wie
ich."
"Wie wahr!!" rief
der Siebte.
"Warum kriegt er 10
Euro zurück und ich
nur 2? Alles kriegen
mal wieder die
Reichen!"
"Moment mal," riefen
da die ersten vier
aus einem Munde.
"Wir haben überhaupt
nichts bekommen. Das
System beutet die
Ärmsten aus!!"
Und wie aus heiterem
Himmel gingen die
neun gemeinsam auf
den Zehnten los und
verprügelten ihn.
Am nächsten Abend
tauchte der zehnte
Gast nicht zum Essen
auf.
Also setzten die
übrigen 9 sich
zusammen und aßen
ohne ihn.
Aber als es an der
Zeit war die
Rechnung zu
bezahlen, stellten
sie etwas
Außerordentliches
fest:
Alle zusammen hatten
nicht genügend Geld
um auch nur die
Hälfte der Rechnung
bezahlen zu können!
Und wenn sie nicht
verhungert sind,
wundern sie sich
noch heute."
Und so, liebe Politiker,
Berufs-Populisten
und Nichtsnutze,
funktioniert unser
Steuersystem:
Die Menschen, die
die höchsten Steuern
zahlen, haben die
größten
Vorteile einer
Steuererleichterung.
Wenn sie aber zu
viel zahlen müssen,
kann es passieren,
daß
sie
einfach
nicht mehr am
Tisch erscheinen.
Vielleicht haben nur
deshalb so viele
Menschen Probleme
mit der
"Globalisierung":
In der
Schweiz und in der
Karibik gibt es auch
ganz tolle
Restaurants.
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Das war es wieder mal
für heute.
Bis zum nächsten mal
alles Glück
und
viel Erfolg!
Herzlich, Ihr
Lutz Ressmann
PS: Wenn Ihnen diese
Ausgabe nützlich war,
dann empfehlen Sie
sie doch Ihren
Freunden
und Kollegen.
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