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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
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Unternehmensberatung –
Mehr Erfolg in Marketing, Vertrieb & SAP
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http://www.lressmann.de/powerletter/powerletter.htm
Hallo Damen und Herren,
ich kann es kaum fassen: schon wieder ist ein Powerletter
fällig,
nämlich die Nr. 4. Habe ich vielleicht meinen Beruf verfehlt und
sollte
besser gleich eine Zeitschrift herausgeben? :-) Wie dem auch
immer sei,
es sind seit Ausgabe 3 wieder einige Leser hinzugekommen. Wie
üblich:
Diesen Lesern ein Herzlich Willkommen!
Auf geht´s
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Inhalt
Powerletter Nr. 4:
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1.
Existenzgründer, Ich-AGs und Kleinbetriebe -
Warum Sie
einen Business-Plan brauchen und wie er aufgebaut werden sollte!
2.
01.05.2004 -
EU-Osterweiterung: Nützliche Tips für Unternehmer!
3. Die
Formel 4 -
Eine
einfache Methode zur Steigerung Ihres Umsatzes!
4.
Denkfallen und Paradoxa –
Eine
interessante Seite zu diesem Thema
5.
Urheberrecht –
Ein
provokanter Gedanke zu diesem Thema
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-----------------------------------------------------------------
zu 1:
Existenzgründer, Ich-AGs und Kleinbetriebe -
Warum
Sie einen Business-Plan brauchen und wie er aufgebaut werden sollte!
-----------------------------------------------------------------
Es ist
interessant zu sehen, wie sich in der Beratung manche Themen
entwickeln.
Ein Dauerthema ist die Existenzgründungsberatung, die in
den Zeiten
der Ich-AG auf ein neues Hoch zusteuert. So viele Anfragen zu
Existenzgründung- und -Aufbau wie jetzt, habe ich noch nie erhalten.
Das zeigt
uns zweierlei:
·
Die deutsche
Wirtschaft befindet sich in einer dramatischen
Phase des
Umbruchs. Die vielen Entlassungen führen zwangsläufig
zu einer
höheren Selbständigenquote. Der Trend in vielen Unternehmen
geht
zunehmend dahin, mehr Fremdleistungen einzukaufen, um dadurch
die
Personalkosten zu senken (Stichwort: Outsourcing). Diesen Trend habe
ich übrigens
bereits vor
etwa 10 Jahren vorausgesagt.
·
Viele
Existenzgründer haben erkannt, daß es in den meisten Fällen
sinnvoll
ist, sich professionell beraten zu lassen, auch, wenn es
etwas Geld
kostet. Besser man investiert einige Euro in Beratung,
als am Ende
völlig mittellos dazustehen. Mit Beratung meine ich übrigens
Steuerberatung (Steuern, Rechnungswesen), Rechtsberatung (vor allem
Vertrags- und Arbeitsrecht)
und eben die
Unternehmensberatung (Geschäftsmodell, Marketing, kaufmännische
Methoden).
Letzteres gehört zu meiner Domäne. Deshalb nachfolgend ein kleiner
Tip.
Er betrifft Aufbau und Struktur eines Business-Plans, der die
Grundlage
eines jeden unternehmerischen Erfolgs darstellt und mit dem Sie
darüber
hinaus auch noch mögliche Investoren beglücken können. Falls Sie
bereits einen
solchen Plan aufgestellt haben, um so besser. Nutzen Sie jetzt die
Gelegenheit, Ihre ursprünglichen Ansätze und Ihre Strategie zu
überprüfen. Kontrollieren
Sie, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben. Sie werden dann leicht
erkennen,
was Sie in Zukunft besser machen können. Weiterführende Informationen
finden Sie übrigens auf
www.lressmann.de .
Ein Business-Plan läßt sich zunächst grob unterteilen in einen
Geschäftsplan
und in einen
Finanzplan:
a) Geschäftsplan
Der Geschäftsplan sollte Antworten auf die folgenden
Fragen enthalten:
·
Was biete
ich wem an? – Dokumentation der Geschäftsidee!
·
Warum kann
ich das? – Dokumentation der persönlichen Voraussetzungen /
Qualifikationen!
·
Was sind
meine Zielgruppen, Mitbewerber und Wie hoch ist das Marktpotential? -
Dokumentation der Ergebnisse in einer umfassenden Marktanalyse!
·
Warum soll
sich der Kunde für mein Angebot entscheiden? – Formulieren der
Marketing-Strategie!
·
Wie setze
ich mein Konzept um? – Dokumentation eines detaillierten Aktionsplans!
b) Finanzplan
Der Finanzplan ist das Kernstück des Business-Plans.
In ihm kommen die
„harten Fakten“ zum tragen. Oberste Frage: Wie
finanziere ich mein Vorhaben?
Ist mein Ansatz tragfähig?
·
Investitionsplan
·
Abschreibungsplan
·
Fixkostenplan (inklusive der Personalkosten)
·
Plan der
variablen Kosten
·
Umsatzplan
·
Finanzierungsplan
·
3-jährige
Erfolgsrechnung, Rentabilitätsvorschau
·
Liquiditätsplan
Ich empfehle
Ihnen, diesen Plan ständig weiterzuentwickeln. Überprüfen
Sie ihn
beispielsweise im Turnus eines Jahres, am besten nach Abschluß
Ihrer
Jahresabschlußarbeiten.
-----------------------------------------------------------------
zu 2:
01.05.2004 -
EU-Osterweiterung: Nützliche Tips für Unternehmer!
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Der
01.05.2004 steht unmittelbar bevor und als Unternehmer wissen Sie
natürlich,
was dieser Termin bedeutet: Die gute alte EU wird um 10
osteuropäische Länder erweitert. Da es gar nicht so leicht ist, sich
die
Namen der
neuen Länder zu merken, hier noch mal eine Auflistung der
Beitrittsländer:
·
Estland,
·
Lettland
·
Litauen
·
Malta,
·
Polen,
·
Slowakei
·
Slowenien,
·
Tschechien,
·
Ungarn,
·
Zypern.
Es existiert kaum eine Branche, auf die das erweiterte Europa keinen
Einfluß hat. Bereiten Sie sich deshalb lieber gleich darauf vor. Sehen
Sie
dabei vor allen nicht nur die Gefahren, sondern erkennen Sie auch die
sich neu ergebenden Chancen. Fahren Sie also eine Offensivstrategie.
Die
Bunkerstrategie nutzt nichts, nutzt gar nichts! Ich empfehle Ihnen
deshalb,
sich mit folgenden Punkten zu beschäftigen:
·
Offensive 1:
Erweitern Sie Ihren Geschäftsbereich wenn möglich auf die neuen
Länder. Die
Beitrittsländer vereinen immerhin 75 Millionen Konsumenten.
Warum sich
nicht ein Stück von diesem Kuchen abschneiden?
·
Offensive 2:
Halten Sie Ausschau nach neuen Lieferanten. Es dürfte
sich
herumgesprochen haben, daß insbesondere lohnintensive
Produkte und
Leistungen in Osteuropa wesentlich billiger zu haben sind.
Das
Statistische Bundesamt hat bekanntgegeben, das der durchschnittliche
Brutto-Monatslohn z.B. in Polen bei 575 € liegt, in Ungarn bei 482 €
und in
Lettland gar
bei 294 €. In Deutschland liegt er zum Vergleich bei 2.353 €.
Gewiß, der
Lohn ist nicht alles. Die Qualität muß natürlich stimmen. Außerdem
wird es
nicht lange dauern und Lohn- und Preisniveau werden sich angleichen.
Trotzdem
macht es Sinn, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und Vorteile
zu nutzen.
·
Offensive 3:
Unterschätzen Sie die Beitrittsländer nicht! Länder wie Tschechien,
Slowenien
und Ungarn übertreffen den EU-Durchschnitt von 7,6 % bei den
technologie-intensiven
Branchen
bereits heute.
·
Offensive 4:
Differenzieren, Differenzieren und nochmal Differenzieren!
Vor allem in
grenznahen Regionen wird der Preiswettbewerb vor allem im
Bereich
Dienstleistungen und Handwerk bedrohliche Ausmaße annehmen. Sie
werden auf
jeden Fall teurer anbieten müssen. Grenzen Sie sich deshalb
vor allem
durch Zusatznutzen von Ihren Konkurrenten aus Osteuropa ab.
Sie müssen
Ihren Kunden erklären können, welchen Mehrwert Sie schaffen.
·
Offensive 5:
Nutzen Sie die zahlreichen Informationsquellen, um sich über die
Chancen
und Risiken
der Osterweiterung zu informieren. Das Internet bietet dazu
kostenlose
Möglichkeiten, die z.T. sogar zur Kontaktanbahnung genutzt werden
können, wie
z.B.
www.bfai.de oder
www.ahk.de . Die Linkliste bei
www.lressmann.de bietet weitere Quellen. Sie wird darüber hinaus
ständig
erweitert.
·
Offensive 6:
Beachten Sie die kulturellen Unterschiede. Offiziell können
Sie
Geschäfte genauso unkompliziert abwickeln, wie z.B. in Spanien
oder
Großbritannien. Denken Sie jedoch daran. Das Eine steht auf dem
Papier,
das Andere
ist die Realität. Und die sieht z.Z. so aus, daß das Rechtswesen
in den
meisten Beitrittsländern bei weitem nicht so entwickelt ist, wie bei
uns und das
leidige Thema Korruption eine noch größere Rolle spielt, als
in
Deutschland. Ohne fachmännischen Rat kommen Sie vermutlich nicht sehr
weit.
·
Offensive 7:
Go West! Wenn alle Richtung Osten schauen, schauen Sie in den
Westen. Im
Osten geht die Sonne auf, aber im Westen geht sie unter.
J
Viele
Unternehmen
suchen z.Z. ihr Heil in der Flucht. Dadurch ergeben sich zahlreiche
Nischen und
Möglichkeiten im Westen. Dieser Tip ist bares Geld wert!
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zu 3:
Die Formel 4 -
Eine
einfache Methode zur Steigerung Ihres Umsatzes!
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Testen
Sie einfach mal folgende einfache Methode zur Gewinnung neuer Kunden
und
Steigerung Ihres Umsatzes. Die Formel 4 wird in dieser oder
abgewandelter Form
von
nahezu jedem Top-Verkäufer genutzt. Sie werden pro Tag nicht mehr als
ca.
eine Viertel-Stunde Zeit aufbringen müssen.
Stellen Sie einfach für jeden Tag 4 Kontakte zu bestehenden Kunden
oder
möglichen Neukunden her. Das bedeutet 20 Kontakte pro Woche oder 1040
Kontakte
pro
Jahr. Kommunikation führt immer zu Veränderungen und damit auch zu
Umsatz!
Von
alleine passiert nichts. Viele Menschen haben dies bis heute nicht
kapiert.
Die
Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme sind Legion:
·
Anruf
·
E-Mail
·
Brief
·
usw.
Ein Anlaß läßt sich schnell und einfach herleiten. Ein kleines
Dankeschön, die
Weitergabe einer speziellen Information, eine Rückmeldung, eine Frage
usw. Vor allem dann,
wenn Sie viele Stammkunden haben, lohnt sich die Herausgabe einer
Kundenzeitung und / oder
eines Newsletters.
Der ein oder andere Kontakt wird gewiß zu einem weiteren Auftrag
führen und damit
zu einer entsprechenden Steigerung Ihres Umsatzes führen. Also, ran an
die Bouletten!
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zu 4
Denkfallen und Paradoxa –
Eine
interessante Seite zu diesem Thema
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Für die Entwicklung von Marketingstrategien und –Konzepten ist es unausweichlich, sich mit menschlichem Verhalten zu beschäftigen. Und da wimmelt es nur so vor Wahrnehmungs-Verzerrungen Denkfallen, Paradoxa und Irrtümern. Auf meinen Streifzügen durch das Internet bin ich auf eine sehr informative Seite gestoßen, die u.a. auch das sogenannte Benfordsche Gesetz behandelt. Mit dieser Methode, die insbesondere Manipulationen von Bilanzen, Tabellen und sonstigen Zahlenwerken aufdecken soll, arbeitet mittlerweile auch das Finanzamt, sprich Betriebsprüfung. Gut, wenn man Waffengleichheit herstellen kann. Dies gilt natürlich auch, wenn man sich ganz allgemein vor Betrügereien, Wirtschaftkriminalität und sonstigen Manipulationen schützen will. Fall Sie an solchen Phänomenen interessiert sind, so besuchen Sie doch einfach mal die Seite www.fh-fulda.de/~fd9006/dnkfln.htm Diese Seite verweist noch auf zahlreiche andere interessante Quellen zu diesem Thema.
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zu 5:
Urheberschutz –
Ein
provokanter Gedanke zu diesem Thema
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In Prof.
Siegfried Vögeles Standardwerk zum Direktmarketing „Das
Verkaufsgespräch per Brief und Antwortkarte“ (ein Buch, das ich jedem
Marketer
dringend ans Herz lege) bin ich auf eine recht provokante These
zum Thema
Urheberschutz gestoßen. Nie war sie aktueller als heute!
Was schützt
uns am besten vor Nachahmern? Neue Ideen! Mit neuen Ideen
laufen wir
der Konkurrenz, den Billiganbietern und Produktpiraten am
schnellsten
davon. Vögele: „Nicht das Gesetz oder die Anwälte schützen
uns vor
Nachahmern. Der beste Urheberschutz sind weitere neue Ideen! Schauen
Sie also
nicht so häufig zurück, blicken Sie lieber nach vorn, besonders
im Bereich
des geistigen Eigentums, also bei neuen Gedanken, neuen Headlines
oder neuen
Bildideen. Drehen Sie sich nicht um auf der Suche nach dem, der
Sie kopiert.
Das Nachahmen mit „Änderungen“ können Sie doch nicht verhindern.
Öffnen Sie
sich lieber für neue Gedanken und Ideen und lassen Sie die Konkurrenz
in Atemnot
geraten. Je schneller Sie voranschreiten, desto besser funktioniert
dieser
„Urheberschutz“. Wenn die Konkurrenz Ihre letzte neue Idee gerade erst
begriffen
hat und mit einer Variante auf dem Markt erscheinen will, dann bringen
Sie Ihren
nächsten oder übernächsten Schritt!“
Ich finde,
treffender kann man es nicht ausdrücken. Jahrelange und teure Rechts-
streitigkeiten bringen in den meisten Fällen überhaupt nichts.
Produktentwicklung
und
Innovation sind das Maß aller Dinge, vor allem in Hochlohnländern wie
Deutschland.
Klingt
trivial: Ist es auch. Bloß warum wird dann so wenig innoviert und so
viel gejammert?
The answer my friend is blowing in the wind, is blowing in the wind
...
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Das war es
wieder mal für heute. Ich wünsche allen meinen Lesen einen
erfolgreichen Rutsch ins neue Europa. Hacken stramm und Augen
geradeaus!
Herzlich,
Ihr
Lutz
Ressmann
PS:
Wenn Ihnen diese Ausgabe nützlich war,
dann
empfehlen Sie sie doch Ihren Freunden
und
Kollegen.
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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
-
Unternehmensberatung -
·
Marketing, Vertrieb & SAP
·
Internetmarketing
·
Rating
·
Existenzgründung
·
Erfolgs-Psychologie
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