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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
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Mehr Erfolg in Marketing, Vertrieb & SAP
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45721 Haltern am See
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Alle früheren Powerletter gibt's auf
http://www.lressmann.de/powerletter/powerletter.htm
Hallo Damen und Herren,
ich war geschäftlich in der Schweiz unterwegs, deshalb hat es etwas
gedauert
mit Powerletter Nr. 5. Wie mir die Schweiz gefallen hat? Super, ich
fahre
schon bald wieder hin und ich bin sicher, dort noch einige schöne
Geschäfte
machen zu können. Übrigens gibt es dort nicht nur volle Banktresore
sondern
auch guten Wein und sehr liebe und zuvorkommende Menschen.
Nun, allen neuen Lesern wie üblich ein herzliches Willkommen und viel
Spaß beim Lesen.
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Inhalt Powerletter Nr. 5:
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1. Neues zu Basel II -
Regelwerk wird Ende Juni verabschiedet!
2. Internet-Betrug immer raffinierter -
Haben Sie schon mal eine Phishing-Mail bekommen?
3. Linktip: Rustybrick.com -
Steigt Ihr Google PageRank beim nächsten Update?
4. Positionierung –
Der einzige Weg um wirklich Geld zu verdienen!
5. Werden Sie Ihr eigener Verleger –
Das Internet hilft Ihnen dabei!
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zu 1: Neues zu Basel II -
Regelwerk wird Ende Juni verabschiedet!
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Nach DIHK-Angaben nehmen die Kreditsorgen des Mittelstandes weiter zu.
24 % der Unternehmen berichteten zu Beginn dieses Jahres von einer
weiteren
Verschlechterung der Kreditkonditionen seitens der Hausbank. Für etwa 30
%
der KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) hätten die Kreditsorgen seit
November
2002 zugenommen. Dies kann nicht überraschen, denn Basel II wirft seine
Schatten voraus.
Die Kreditinstitute wenden die neuen Regeln des Ratings, bereits heute
an,
obwohl sie erst2006/2007 offiziell in Kraft gesetzt werden. Dies wird
der
Baseler-Ausschuß für Bankenaufsicht Ende Juni 2004 verabschieden. Die
EU-Kommission
wird im Juli 2004 einen ersten Entwurf für die EU-Gesetzgebung vorlegen.
Der DIHK kritisiert genau das, was Experten schon lange
an den neuen Regeln auszusetzen haben: Lagebeurteilungen und nicht
Erwartungen
prägen die Konditionen. Positive Geschäfts- bzw. Exporterwartungen
schlagen
sich nicht in dem Maße in verbesserten Kreditkonditionen nieder, wie
harte
Fakten der zurückliegenden Unternehmensentwicklung, die i.d.R. aus der
Analyse
des Jahresabschlusses gewonnen werden.
Was bedeutet das?
a) Unternehmensberater und Steuerberater werden sich ab spätestens
2006 vor Aufträgen nicht mehr retten können. Gilt auch für
den IT-Sektor.
b) Die Pleitewelle wird auch in den nächsten Jahren nicht abebben.
c) Alternative Finanzierungsmittel werden für KMU immer wichtiger.
d) KMU sollten alle Möglichkeiten der Selbstfinanzierung nutzen. Das
Gebot der Stunde lautet: Runter mit den Schulden, im Extremfall
sogar Abstoßen unrentabler Unternehmensteile.
e) Nachfolgeregelung sofort angehen. Auf diesem Thema reiten die
Banken besonders gern herum. Und wer seiner Bank nicht sagen
kann, wie es in Zukunft mit der Geschäftsführung weitergeht,
wird sehr große Probleme bekommen.
f) Berichtswesen auf Vordermann bringen. Sie werden in Zukunft
mit vielen Fragen bombardiert, die Sie nur durch ein
entsprechendes Berichtswesen zeit- und kostensparend beantworten
können. Auch dabei hilft der Berater.
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zu 2: Internet-Betrug immer raffinierter -
Haben Sie schon mal eine Phishing-Mail bekommen?
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Phishing-Mail: Was ist denn das? Es sind Mails, die sich i.d.R. als
Nachricht eines Kreditinstitutes tarnen und den Empfänger
auffordern, Daten, Paßwörter oder PIN-Codes zu aktualisieren. Was
mit den Daten dann geschieht, können Sie sich sicher vorstellen. Neben
zahlreichen Banken soll auch Ebay davon betroffen sein.
Deshalb rate ich jedem, der mit ähnlich sensiblen Daten umgeht, seine
Kunden darüber zu informieren, wie er seine Korrespondenz bzw. seine
Geschäfte abwickelt.
Das Thema Datensicherheit ist von immer größerer Bedeutung, ganz einfach
deshalb,
weil die kriminelle Energie weltweit steigt und steigt und steigt. Ich
will
Ihnen nicht unnötig Angst machen, nur dazu auffordern, sich und Ihre
Kunden
so weit wie möglich zu schützen. Ansonsten machen uns die Betrüger das
Internet
(und nicht nur das Internet) vollends kaputt. Und das wollen wir ja
nicht. Gelle?
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zu 3: Linktip: Rustybrick.com -
Steigt Ihr Google PageRank beim nächsten Update?
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Als Homepagebetreiber sind Sie stets an einem hohen
PageRank, Googles Maßstab für die Relevanz Ihrer Seite, interessiert.
Diesen vorherzusagen war bisher einigen wenigen Experten vorbehalten,
denn
die internen Algorithmen dieser (wie auch anderer) Suchmaschine ist nur
einem sehr
kleinen Kreis bekannt. Doch jetzt naht "Rettung".
Besuchen Sie doch mal die Webseite
http://www.rustybrick.com/pagerank-prediction.php
Unter Angabe Ihrer Domain können Sie sich Ihren künftigen PageRank
voraussagen
lassen. Ich weiß zwar nicht, wie das funktioniert, habe es trotzdem mal
ausprobiert,
bisher mit exakten Ergebnissen.
Google hat nach meinen Erfahrungen, den Algorithmus immer mehr auf die
sogenannte
Link-Popularität abgestimmt, d.h. je mehr eingehende Links (am besten
Textlinks zum
Thema Ihrer Seite), desto weiter oben steht Ihre Seite. Und das
entscheidet über die
Geschäfte, die Sie im Internet machen können. Arbeiten Sie also an einer Linkstrategie. Auch ich werde daran noch arbeiten müssen.
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zu 4: Positionierung –
Der einzige Weg um wirklich Geld zu verdienen!
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Neigen auch Sie dazu, sich immer wieder zu verzetteln oder für jeden
alles zu machen? Nie Zeit zu haben für das Wesentliche? Tätigkeiten
nachzugehen, die Ihnen überhaupt keinen Spaß machen. Und sich wundern,
daß Sie trotz immer mehr Arbeit immer weniger verdienen?
Bücken Sie sich doch einfach mal nach den großen Scheinen. Schaffen Sie
vollkommen neue Voraussetzungen um Ihr Einkommen deutlich zu steigern.
(Ich setze voraus, daß Sie das überhaupt wollen). Der einzige Weg dieses
Ziel ganz ohne Lottogewinn oder Erbschaft zu erreichen, ist der, sich als
Experte zu positionieren, also auf einem einzigen Gebiet wirklich
einzig,
nicht artig zu sein. Es kann sein, daß Sie in letzter Konsequenz Ihren
bisherigen Job oder selbständige Tätigkeit gänzlich aufgeben müssen.
Keine halben Sachen machen.
Dieser Powerletter ist nicht unbedingt dazu geeignet, alle Aspekte der
Positionierungs-Strategie zu beschreiben. Dennoch sage ich Ihnen jetzt
einmal in Stichworten, um was es geht und was Sie tun sollten. Es
handelt
sich dabei sozusagen um ein Exzerpt der erfolgreichsten Strategien der
Vergangenheit, die auch heute noch gültig sind. Die
Positionierungs-Grundsätze
habe ich übrigens vom viel geschmähten Bodo Schäfer. Ich folge ihn zwar
nicht bei allem, was er sagt, aber ich finde vor allem seine Hinweise
zum
Thema Positionierung ausgesprochen hilfreich. Deshalb gebe ich sie gern
weiter, vor allem weil ich erkannt habe, wie dringend das Thema gerade
in der heutigen Zeit ist. Die Positionierungs-Grundsätze gelten übrigens
für Selbstständige und Angestellte gleichermaßen.
Um sich als Experte zu positionieren (das gilt auch für Unternehmen als
Ganzes),
sollten Sie Antworten auf folgende Grundfragen finden:
a) Was ist meine Kernfähigkeit? Was entspricht meinen Talenten und
bereitet
mir wilden Spaß?
b) Anders sein. Was bekommt der Kunde (Arbeitgeber) nur von mir und von
keinem anderen?
Keine einfache Frage, ich weiß. Aber habe ich irgendwo gesagt, daß es
einfach ist?
Wie dem auch sei: Finden Sie einen Weg anders zu sein. Wenn Sie tun was
alle tun, werden
Sie bekommen, was alle bekommen. Das ist häufig nicht gerade viel.
c) Außergewöhnlich sein. Menschen interessieren sich vornehmlich nur für
das
spektakuläre, sensationelle, über alles hinausragende. Denken Sie nur an
die
Medien. Nur Sensationelles steht auf Seite 1. Jemand aus der 2. Reihe
ist,
selbst wenn er seine Leistungen kostenlos anbietet, weniger
wirtschaftlich als
ein Spitzenmann. Finden Sie also einen Weg, sich von allen Konkurrenten
abzugrenzen,
und sei der Unterschied noch so klein.
d) Der Erste sein. Schaffen Sie es nicht zum Topstar, so können Sie
dennoch herausragen:
Werden Sie der Erste auf Ihrem Gebiet. Je kleiner das Gebiet umso
leichter wird es Ihnen
fallen, die Nische zu besetzen.
e) Wenn Sie auch nicht Erster sein können, dann erfinden Sie einfach
eine neue
Positionierungs-Kategorie. Ein gutes Beispiel ist Reinhold Messner. Der
Mann war
nicht der Erste auf dem Mount Everest. Er gehört nicht mal zu den ersten
100.
Trotzdem ist er der Erste: Der Erste ohne Sauerstoff-Gerät. Und der
Erste, der
Managern erklärt, was man vom Bergsteigen lernen kann. Ich bin sicher,
in seiner Börse finden sich nur große Scheine.
f) Spitz in den Markt. Werben Sie mit einem kleinen Angebot, Sie
erlangen
mehr Aufmerksamkeit. Wählen Sie ein kleines Geschäftsfeld, Ihr
Marktanteil
wird umso schneller wachsen. Ahmen Sie bloß nicht die großen Konzerne
nach. Deren Welt-AG-Visionen sind alle gescheitert. Das heißt aber
nicht,
sich allzu sehr einzuschränken: Die Neukunden gehen Sie spitz an, Ihren
Stammkunden bieten Sie alles, was zu Ihrer Positionierung paßt. Haben
trotzdem Mut zum Verzicht.
g) Sprechen Sie ein Grundbedürfnis an. Spezialisieren Sie sich auf ein
Grundbedürfnis, nicht auf ein besonderes Verfahren. Sie wirken dann
souveräner und sind unabhängiger. Der Experte verkauft seinen Kunden
Lösungen für ein bestimmtes Problem, weniger eine bestimmte Technik.
Es gibt z.B. wesentlich mehr ERP-Systeme zur Abbildung betrieblicher
Prozesse, es muß nicht immer SAP sein.
h) Kleine Zielgruppe. Werden Sie nicht zur eierlegenden Wollmilchsau.
Bilden
Sie deshalb Ihr Geschäft oder Ihre Tätigkeit so aus, daß Sie die Kunden
bekommen, die sie haben wollen. Drehen Sie den Spieß um: Suchen Sie sich
die Kunden selbst aus. Und diese Kunden werden Sie ausgezeichnet
bedienen.
Knallhartes Zielgruppen-Marketing nennt man das.
i) Für andere ein Problem lösen. Was ist das dringendste Problem Ihrer
Zielgruppe?
Je größer das Problem der Zielgruppe, desto größer ist auch Ihr Wunsch,
einen
Experten zu fragen. Und je größer ist auch Ihre Bereitschaft, die großen
Scheine
zu zücken, um Sie zu bezahlen.
j) Tue Gutes und rede darüber. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Sie
müssen
die Welt auch auf Ihre Leistungen aufmerksam machen. Sie müssen auch der
Erste sein, den die Öffentlichkeit damit in Verbindung bringt. Sie
müssen sich
der Öffentlichkeit also als der Erste präsentieren. Dafür können Sie
außergewöhnliche
Dinge tun, wie z.B. ein Buch schreiben, Fachartikel verfassen, ins
Fernsehen gehen,
Vorträge halten oder eine vielbesuchte Homepage im Internet entwickeln.
Allein
Bekanntheit entscheidet über die wirtschaftliche Verwertbarkeit Ihrer
Positionierung.
k) Sie bestimmen den Preis. Wenn Sie alle Vorteile für den Kunden
herausgearbeitet haben
und wirklich einzigartig sind, dann legen Sie den Preis fest, nicht der
Kunde.
Seien Sie ja nicht zu bescheiden.
Klingt einfach, nicht wahr? Ist es aber bestimmt nicht. Die größte
Bremse ist der Alltag. Nehmen Sie sich am besten einmal ein ganzes Wochenende Zeit, um sich die
Grundlagen für Ihre Positionierungs-Strategie zu erarbeiten. Die Betonung liegt auf Arbeit.
Auch danach werden Sie sich regelmäßig ein wenig Zeit für die
Positionierung nehmen müssen. Bis Sie am Ziel sind, werden mindestens 3 Jahre in´s Land ziehen. Tja, so
grausam ist das Leben.
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zu 5: Werden Sie Ihr eigener Verleger –
Das Internet hilft Ihnen dabei!
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Dieser Punkt paßt übrigens ganz gut zu Punkt 4. Falls Sie noch keine
eigene
Homepage betreiben, versuchen Sie einmal eine solche aufzubauen. Allein
die
Beschäftigung mit den Themen, die die ansprechen wollen, bringt Sie ein
Stück weiter bei Ihrer Positionierungs-Strategie.
Haben Sie etwas zu sagen, von dem Sie meinen, es wäre wünschenswert,
daß andere davon erfahren? Haben Sie vielleicht schon ein Buch
geschrieben
und absolut keine Lust, die Ochsentour über die Verlage zu gehen und auch
nicht das BooksOnDemand Verfahren zu nutzen. Dann starten Sie sofort
damit, eine eigene Homepage ins Internet zu bringen, werden Sie
Verleger in eigener Sache. Das kostet nicht viel, macht Spaß, man lernt
sehr viel und man hat die Möglichkeit, Menschen in aller Welt zu
kontaktieren.
Denken Sie dabei nicht ans Geldverdienen zuerst. Denken Sie lieber
daran,
das zu tun, was Ihnen Spaß macht. Sie erlangen damit ein Stück
Unsterblichkeit.
Das Geldverdienen kommt dann von ganz allein, weil Sie nämlich auf Ideen
kommen,
auf die Sie sonst niemals kommen würden. Gewiß, es dauert ein bißchen.
Na und? 12-15 Monate und es ist vollbracht. Ganz ohne naseweise Lektoren
und Journalisten. Wäre das was für Sie? Auf geht´s. Und lassen Sie es
mich wissen, wenn Sie
soweit sind.
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Das war es wieder mal für heute.
Herzlich, Ihr
Lutz Ressmann
PS: Wenn Ihnen diese Ausgabe nützlich war,
dann empfehlen Sie sie doch Ihren Freunden
und Kollegen.
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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
Seniorberater - Bankkaufmann
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