Lutz Ressmanns Powerletter Nr. 6

© Lutz Ressmann - www.lressmann.de

 

Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Rating

  • Existenzgründung

  • Erfolgs-Psychologie

 

 

 

02.07.2004

 

 

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Diplom-Kaufmann

Lutz Ressmann

- Unternehmensberatung –

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45721 Haltern am See

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Alle früheren Powerletter gibt's auf

 

http://www.lressmann.de/powerletter/powerletter.htm

 

Hallo Damen und Herren,

Deutschland ist raus aus der EM. Kein Problem für mich, denn ich habe
ein extrem gutes Frustbewältigungsprogramm. Sie sehen es: Der Ressmann
schreibt mal wieder einen Powerletter. Auf geht´s ...

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Inhalt Powerletter Nr. 6:
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1. Hilfe, ich habe keine Zeit!
   Noch mal zum Thema Positionierung

2. @
   Klammeraffe jetzt als Teil des Firmennamens zugelassen!
 
3. Der Preis ist längst nicht alles!
   Was Shopper wirklich wollen

4. Greif doch mal zum Telefon!
   Email ist toll, aber ...

5. Neuer Artikel auf
www.lressmann.de
 
   Das Handwerk: Ein Buch mit 7 Siegeln?

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zu 1: Hilfe, ich habe keine Zeit!
      Noch mal zum Thema Positionierung
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In meinem letzen Powerletter habe ich mich ein wenig zum Thema
Positionierung ausgelassen und tatsächlich positiven Response aus dem
werten Publikum erhalten. Ah, wie gut das tut. Nur eines höre ich immer
wieder:
"Ich habe keine Zeit um mich mit meiner Positionierungs-Strategie zu
beschäftigen". Das Geschäft, der Job, die Familie, der Garten ...
Tja, es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viele Ausreden der
Mensch erfinden kann. Ich will Ihnen gleich mal zeigen, wie viel Zeit
Sie eigentlich haben.

Für Arbeit gehen sagen wir 8 Std. pro Tag drauf, für Schlafen auch 8,
für Essen vielleicht 1, für Körperpflege wieder 1. Verbleiben also noch
6 Stunden pro Tag, also Freizeit, die wir für andere Tätigkeiten nutzen
können. Glauben Sie, daß wir dann noch 2 Stunden für die Positionierung
freischaufeln können?

Das muß ja nicht jeden Tag sein. Ich kann z.B. sagen, jeden Samstag ist
Selbstorganisationstag und da investiere ich sagen wir 6 Stunden, die
habe
ich nur für mich (vielleicht ziehe ich noch meinen Coach hinzu). Was
meinen Sie, was Ihnen da so alles einfällt. Das Ergebnis gießen Sie dann
in ein schlüssiges Konzept und setzen es dann um. Und wer weiß,
vielleicht klappt´s ja dann doch noch mit dem Porsche :-)

Sie haben erkannt, um was es geht. Um Zeitmanagement. Rockefeller soll
einmal den Satz gesagt haben: "Ich habe keine Zeit zum Arbeiten". Er
hatte also immer etwas Zeit für sich und seine Strategien geblockt.

Nehmen Sie sich also die Zeit zu Leben, raus aus dem Alltagstrott, aus
der Komfortzone. Verwenden Sie häufiger mal das mächtige Wörtchen NEIN.
Positionierung heißt auch, sein Leben zu entfrachten, von all dem Zeug,
das uns nichts bringt, von all den kleinen Käfern, die pausenlos an uns
nagen,
den Zeitdieben. Weg von der Selbermacheritis, hin zur Delegation von
Aufgaben. Klingt einfach, nicht wahr. Ist es auch.

Denken Sie auch daran, Ihren Besitz möglichst überschaubar zu halten.
Denn Besitz kostet Zeit, Zeit, die Sie zum Wachsen brauchen. Hand auf´s
Herz. Wieviel Zeit verbringen 
 Sie am Wochenende z.B. mit Autowaschen,
Gartenpflege und ähnlichen "sinnvollen" Beschäftigungen? Schon mal
darüber nachgedacht, das Auto vom Nachbarsjungen waschen zu lassen oder
es höchstens 2 mal im Monat durch die Waschstraße zu fahren. Den Garten
evtl. von jemand anderem umgraben zu lassen? Wie, das kostet Geld? Ich
mache jetzt mal eine Rechnung auf:

Richtig positioniert sind Sie mind. 1.000 EUR pro Tag wert (als
Unternehmer sowieso). Wenn Sie jetzt einen ganzen Tag im Garten stehen,
verlieren Sie also 1.000 EUR. Hätten Sie die Aufgaben übertragen, so
müßten Sie dafür vielleicht 200 EUR bezahlen. Bleiben also 800 EUR für
Sie. Das ist doch was.
Ich will Ihnen natürlich nicht die Freunde am Garten nehmen. Etwas
Entspannung muß schließlich auch sein.

Kurz und gut: Wenn wir unsere Zeit besser einteilen, können wir immer
genügend Zeit für unsere Positionierungs-Strategie freischaufeln.
Investieren wir diese Zeit, so werden wir auch stets mehr verdienen.

Wenn Sie erkannt haben, daß Sie sich anders positionieren möchten,
wann glauben Sie ist der beste Zeitpunkt dafür: morgen, übermorgen,
nächstes Jahr ...

Wau bin ich heute wieder drauf.

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zu 2: @
      Klammeraffe jetzt als Teil des Firmennamens zugelassen!
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Angenommen, Sie möchten sich ins Handelsregister eintragen lassen und
in der Firmenbezeichnung das @ Zeichen (im Volksmund "Klammeraffe")
führen, z.B. Webpromotion@Fritz. Dann hatten Sie nach bisheriger
Rechtsprechung das Problem, daß Ihnen die Registergerichte dies schlicht
verweigerten. Nach neuester Rechtsprechung ist dies nun offenbar
möglich.
Das Amtgericht Berlin hat nun das Führen des @-Zeichens im Firmennamen
erlaubt (AZ:102 T 122/03, 13.01.2004).
Sollten Sie also weiterhin Schwierigkeiten mit der Eintragung haben,
dann berufen Sie sich einfach auf dieses Urteil.

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zu 3: Der Preis ist längst nicht alles!
      Was Shopper wirklich wollen
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Wie schon mehrfach von mir festgestellt, ist trotz der gegenwärtigen
"Geiz ist geil Seuche" der Preis eben doch nicht alles. Zumindest
bezogen auf das Kaufverhalten im Internet existiert jetzt eine neue
Studie von Forrester Research. Hier das Ergebnis:

- Sichere Zahlung (87 %)
- Datenschutz (80 %)
- Einfaches Bestellen (80 %)
- Niedrige Lieferkosten (79 %)
- Gute Produktinfos (77 %)
- Schnelle Lieferung (77 %)
- Niedriger Preis (73 %)
- Leichte Zahlung (60 %)
- Vertraute Firma (59 %)
- Sonderangebote (58 %)
- Attraktive Webseite (54 %)
- Einfluß auf Liefertermin (52 %)
- Gutes Image (31 %)
- Filialen vor Ort (27 %)
- Möglichkeit, bestellte Ware in den Filialen abzuholen (21 %)

Das zeigt, worauf es beim Internetmarketing wirklich ankommt.


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zu 4: Greif doch mal zum Telefon!
      Email ist toll, aber ...
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Email und sonstige Kommunikation auf schriftlichem Wege haben
Unbestreitbare Vorteile. Leider jedoch auch Nachteile, wie z.B.
die Tatsache, daß es im Schriftverkehr zu zahlreichen Mißverständnissen
kommen kann, bis hin zum Abbruch der Kommunikation.

Sie kennen das vielleicht. Man kommuniziert via Email oder verfertigt
ein Schriftstück und am Ende ist der Adressat beleidigt oder sonstwie
düpiert. Möglicherweise hat er aber auch überhaupt nicht kapiert, was
Sie sagen wollten. Offensichtlich sind für die menschliche Kommunikation
noch andere Faktoren bestimmend. Und es ist so.

Irgendwo im meinem Archiv bin ich auf die Ergebnisse einer Studie
gestoßen,
die zutage gebracht hat, das unsere Kommunikation aus folgenden
Elementen
besteht (fragen Sie mich jetzt bloß nicht, wie die auf diese
Prozentangaben
kommen):

- Körpersprache 78%
- Tonfall       14%
- Worte         8%

Es ist offensichtlich weniger entscheidend, was wir sagen, sondern wie
wir
es sagen. Deshalb ist anzuraten, bei kleineren Mißverständnissen zum
Telefon
zu greifen und bei größeren den persönlichen Kontakt zu suchen
(Face-to-Face-Kommunikation). Das wirkt meist wahre Wunder.

Bezogen auf das Internet (Homepage, Email. Newsletter) bedeutet dies,
daß
wir in der Bewertung von dem, was wir lesen, immer die Person sehen
müssen, die hinter dem Text steht. Die Personen, die diese Person
persönlich kennen, haben wesentlich geringere Schwierigkeiten mit dem
Verstehen des Textes. Bei anderen kann es zu erheblichen
Mißverständnissen
kommen. Leider ist dies nicht immer zu vermeiden.

Nehmen Sie z.B. mal den Verfasser dieser Zeilen, also mich. Wer mich
kennt, der weiß, daß ich ein ausgesprochen unkonventioneller,
zupackender und humorvoller Typ bin, der stets den Schalk im Nacken hat.
Ich lege also nicht gleich jedes Wort auf die Wagschale. Außerdem
beschäftige ich kein 30-köpfiges Redaktionsteam, das hitzige Debatten
über jeden Satz führt und am Ende nicht zu Potte kommt. Wer mich nicht
kennt, der muß sich Tonfall und Habitus meiner Person hinzudenken. Dabei
wird er natürlich ausgesprochen subjektiv vorgehen. Und wenn er etwas
aufnimmt, was ihm nicht gefällt, dann ist er vermutlich sauer auf mich
und, oh Schreck, bestellt er doch glatt meinen Powerletter ab. Dabei
gibt es doch durchaus Möglichkeiten, ein Mißverständnis aus der Welt zu
schaffen, z.B. den Ressmann doch mal anzurufen ...


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zu 5: Neuer Artikel auf
www.lressmann.de 
   Das Handwerk: Ein Buch mit 7 Siegeln?
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Als Unternehmensberater bin ich natürlich auch für das Thema
Existenzgründung zuständig. Und da bleibt es nicht aus, mich auch
mal mit der Handwerksreform bzw. dem Handwerk und seinen Möglichkeiten
auseinanderzusetzen. Der Zugang zum Handwerk wurde nämlich erheblich
erleichtert. Aus diesem Grunde habe ich auf Anregung von Herrn
Dipl.-Soz.Wiss. Martin Römer, der mich dabei tatkräftig unterstützt hat,
auf meinem Web jetzt einen sehr hilfreichen Artikel veröffentlicht.
Hier der Link:

http://www.lressmann.de/marketing-vertrieb-sap-rating/handwerksreform.htm


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Das war es wieder mal für heute.

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

    
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    und Kollegen.

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