Lutz Ressmanns Powerletter Nr. 7

© Lutz Ressmann - www.lressmann.de

 

Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Rating

  • Existenzgründung

  • Erfolgs-Psychologie

 

 

 

31.07.2004

 

 

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DIES IST EIN GRATIS-INSIDER-BRIEF FÜR KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE VON

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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
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Liebe Leserin, Lieber Leser,

es freut mich zu sehen, daß mein Powerletter trotz Sommerloch von
immer mehr Interessierten angefordert wird. Da bleibt man gern am Ball.
Dieser Letter ist wieder etwas länger geworden. Er enthält jedoch
Informationen, die Sie wirklich vorwärts bringen können. Es heißt ja
auch Powerletter. Selbst für Jobsuchende ist was dabei. Auch diese
haben ja ein Marketing-Problem. Also, auf geht´s und viel Spaß!

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Inhalt Powerletter Nr. 7:
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1. Marktforschung
   Die heimliche Gefahr!

2. Kreditwürdigkeit vermarkten
   Ja, auch das ist Marketing!
 
3. Linktip:
   Ideen schützen - ein informatives PDF!

4. Kontinuität in der Werbung
   Was wir von "Geiz ist geil" wirklich lernen können!

5. Kauf-Energie schrittweise aufbauen
 
   Eine alte Werberegel in neuem Licht!

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zu 1: Marktforschung
      Die heimliche Gefahr!
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Jeder, der sich mit den Themen Marketing, Vertrieb und Verkauf beschäftigt,
kennt das Problem. Will man eine erfolgreiche Marktkommunikation aufbauen,
sprich mehr verkaufen, dann muß man erst mal herausfinden, an wen man was
am besten verkauft. Es geht dabei in den meisten Fällen um eine Analyse der
Kundenstruktur, was dann in Konsequenz zur Bildung von Zielgruppen führt -
also der Kunden, die man durch Werbung zu gewinnen gedenkt. Die dazu erforderlichen
Informationen erhofft man sich von detaillierter Marktforschung.
 
Ich will hier nicht gegen die Marktforschung zu Felde ziehen. Sie ist
aus dem modernen Marketing nicht wegzudenken. Trotzdem können gewisse Aktionen
gerade durch Marktforschung zum Flop werden. Diese Gefahr wird nur
allzu häufig unterschätzt. Wie das?
 
Durch übertriebenen Perfektionismus. Nicht gerade selten forscht man sich quasi
selbst aus dem Markt. Da werden Informationen zu allen möglichen Facetten seiner
Marktleistung eingeholt, in der Hoffnung, es allen und jedem Recht zu machen.
Man findet keinen Abschluß, weil man meint, sein Produkt oder seine Leistung
sei nicht gut genug, man könne sicher noch was verbessern. Und dann passiert
folgendes:
 
a) Entweder man bringt ein Produkt auf den Markt, das für die anvisierte Zielgruppe
   eben zu perfekt ist und die es dann nicht kauft,
   weil das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt oder
b) Man bringt das Produkt zu spät oder überhaupt nicht auf den Markt und bleibt auf
   seinen Kosten sitzen.
 
Beides ist sehr teuer und kann sogar zum Zusammenbruch des Unternehmens führen.
Ich empfehle deshalb, die Marktforschung nicht zu übertreiben, stattdessen die
Zielgruppen-Definition äußerst radikal zu betrieben (d.h. man hat am Ende mehr
Zielgruppen, die man jedoch um so gezielter ansprechen kann). Die Produkte und
Leistungen sind i.d.R. relativ leicht an die Bedürfnisse dieser unterschiedlichen
Käuferschichten anzupassen. So richtig passen wird es allerdings selten.
 
Dazu ein kleines Beispiel. Wohl jeder von uns hat wohl schon mal einen Rasen
gemäht. Angenommen, wir setzen uns zum Ziel, diesen Rasen so zu mähen, daß alle
Grashalme auf exakt die Höhe von 10 mm zu schneiden sind. Wir gehen jetzt mit einem
Rasenmäher über die Fläche und werden anschließend nicht umhinkommen, mit dem
Millimeter-Maß nachzumessen und fallweise per Hand eine Korrektur vorzunehmen.
Sie merken schnell, daß diese Arbeit nie ein Ende finden wird. Sind wir
hinten angekommen, dann steht das Gras vorne schon wieder 1 cm höher :-)
 
Also lieber etwas weniger forschen, dafür mehr testen und sich davon
verabschieden, es allen und jedem recht machen zu wollen.
 
 

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zu 2: Kreditwürdigkeit vermarkten
      Ja, auch das ist Marketing!
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Was hat eigentlich Basel II (Rating) mit Marketing zu tun?
Eine ganze Menge.
 
Der Unternehmer bzw. der Kreditnehmer muß schließlich den Kapitalgeber
von seinem Unternehmen, seiner Investition oder Geschäftsmodell überzeugen.
Das schafft er nur, wenn er das komplette Marketing-Instrumentarium einsetzt.
Dies wiederum beruht in 1. Linie auf Kommunikation sowie geschickter
Anwendung von Erkenntnissen der Wahrnehmungspsychologie, insbesondere
der interpersonalen Wahrnehmung.
 
Im Ratingprozeß macht sich der Finanzier ein Bild vom Unternehmer (Soft Skills)
sowie vom Zustand des Unternehmens selbst (Kennzahlensysteme). Was so alles
bei der Kreditwürdigkeits-Prüfung zu beachten ist, zeigt mein Beitrag
 
 
Falls Sie ihn noch nicht gelesen haben, schauen Sie doch einfach mal
rein. Viel Spaß dabei!
 
 

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zu 3: Linktip:
      Ideen schützen - ein informatives PDF!
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Ideen sind das Kapital der Zukunft und der beste Schutz gegen die
Armut. Pech ist nur, wenn ein anderer die Idee aufnimmt und erfolgreich
vermarktet. War die Idee jetzt nicht geschützt, so geht der Erfinder
in den meisten Fällen leer aus. Häufig liegt das nur daran, daß
man sich vorher nicht über die Möglichkeiten des Schutzes seiner Idee
oder Erfindung informiert hat. Dazu habe ich einen
Link zu einem sehr informativen PDF zum Patentschutz eruiert:
 
 
 

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zu 4: Kontinuität in der Werbung
      Was wir von "Geiz ist geil" wirklich lernen können!
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"Geiz ist geil". Kommt Ihnen das bekannt vor. Nar klar. Ich bin sicher,
100%  meiner Powerleser wissen Bescheid. Ich will jetzt nicht schon wieder
mit der alten Leier anfangen, daß uns diese billig, noch blliger, umsonst
Manie auf die Dauer ins Elend stürzen wird. Ich will auf etwas ganz
anderes hinaus. Auf das Wiederholungs-Prinzip als Grundlage der Werbung.
 
Will man erfolgreich Werbung betreiben, so ist es ganz wichtig, den Grundsatz
der Kontinuität zu beachten. Gleiche Farben, wiederkehrende Formate,
Kleidung der Mitarbeiter, gleichartige Gestaltungs-Elemente, wiederkehrende
Formulierungen oder Schreibstile, Wiederholung eines immer gleichen Slogens -
überhaupt alles, was mit uns in Verbindung gebracht wird. Wesentliche Änderungen
sind Gift für unseren Werbeerfolg.
 
Also: Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen. Sonst bringt Werbung nichts.
Das gilt natürlich auch für die Häufigkeit des Einsatzes der Werbe-Instrumente.
Je häufiger je besser.
 
Kleiner Test: "Raider".  Sie verstehen sofort was ich meine.
Sie werden rufen: "He, Raider heißt jetzt Twixx". Eben: Hat ganz
schön lange gedautert, bis das Volk das begriffen hat - und noch viel mehr
Geld gekostet.
 
re ich da das Wort Budget? Dann habe ich sofort das Gegengift:
 
"Läuft das Geschäft schlecht - dann wirb;
 läuft das Geschäft gut - dann wirb noch mehr"
 
 

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zu 5: Kauf-Energie schrittweise aufbauen
 
      Eine alte Werberegel in neuem Licht!
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Insbesondere, wenn man sich einen neuen Kundenkreis erschließen will,
ist es ratsam, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, etwa
einen Vertreter-Besuch anzukündigen. Das ist ein sehr großer Filter.
Das gilt insbesondere für den Verkauf teurer Investitions-Güter oder
hochwertigen Dienstleistungen. Schickt man 2000 Werbebriefe, darf man
nicht erwarten, daß die Kunden gleich Aufträge im Wert von mehreren
1000 € erteilen. Enthält der Werbebrief dagegen erst einmal die Möglichkeit,
eine Info-Broschüre, ein Profil, eine kostenlose Checkliste oder ähnliches
abzurufen, so werden wesentlich mehr Kunden reagieren.
 
Die Kauf-Energie ist also jetzt bereits erheblich höher. Um zu Aufträgen
zu kommen, muß die Kauf-Energie jedoch auf 100 % gesteigert werden.
Was muß ich dazu tun?
 
Nun, klar ist, daß Ihr Info-Material auch wirklich informativ ist. Der
Leser wird jetzt noch weiter aufgeheizt. Bietet man ihm jetzt weitere
Gratis-Informationen an (evtl. ein Buch oder einen Vortrag) so wird er
wahrscheinlich zugreifen. Die "Hitze" ist dann noch größer. Ein Schritt nach
dem anderen sorgt also dafür, daß die Kauf-Energie eines schönen Tages
bei 100 % liegt und der Auftrag erteilt wird.
 
Wir haben heute durch die Verbreitung des Internet die Möglichkeit, die
Steigerung der Kauf-Energie zu beschleunigen bzw. etwas weniger aufwendig
und damit auch kostengünstiger zu gestalten. Eine marketing-gerechte, d.h.
informative Homepage die einen großen Nutzen bietet, übernimmt diese Aufgabe
quasi vollautomatsich. Die Leser werden immer wiederkommen, sie werden sich
immer mehr mit Ihnen und Ihren Leistungen beschäftigen, ihre emotionale
Bindung wird größer und damit auch die Kaufenergie. So wird er auch
später einen Auftrag erteilen, vorausgesetzt, er hat Bedarf. Das ist
Internet-Marketing bzw. Marketing wie ich es verstehe.
 
So erscheint die gute alte Werberegel der "schrittweisen Kauf-Energie" in
neuem Licht. Es liegt an Ihnen was Sie daraus machen.
 
Dieses Prinzip funktioniert nicht nur beim Verkauf von Produkten und Dienstleistungen
auf selbständiger Basis. Nein, auch als innovatives Bewerbungs-Konzept ist
es geeignet. Warum immer gleich eine ganze Bewerbungsmappe auf die Reise schicken?
Besser erst aufheizen, die potentiellen Arbeitgeber auf die Homepage bringen
(wenn sie wirklich Bedarf haben, gehen Sie auch drauf) und erst bei wirklichem
Interesse die ganze Mappe schicken. Warum wohl steckt im Wörtchen "Bewerbung"
auch "Werbung"? Wenden Sie also auf Ihre Bewerbungen in Zukunft die gleichen
Regeln an, wie für ganz normale Werbebriefe. Mindestens 90 % Ihrer Mitbewerber
tun es nicht.
Dieses Vorgehen spart nicht nur Ihnen, sondern auch dem kontaktierten
Unternehmen viel Geld. Denn die Mappen müssen jetzt nicht mehr zurückgeschickt
werden. Damit zeigen Sie "unternehmerisches Denken" dessen Fehlen ja
immer so beklagt wird.
 
Na, wenn daß keine Tips sind!


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Das war es wieder mal für heute.

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

    
PS: Wenn Ihnen diese Ausgabe nützlich war,
    dann empfehlen Sie sie doch Ihren Freunden
    und Kollegen.

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