Lutz Ressmanns Powerletter Nr. 8 - Ihr unabhängiger Online Berater

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Der Internet-Letter zu den Themen:

 

  • Marketing und Vertrieb

  • Internetmarketing

  • SAP

  • Rating

  • Existenzgründung

  • Erfolgs-Psychologie

 

 

 

06.09.2004

 

 

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DIES IST EIN GRATIS-INSIDER-BRIEF FÜR KUNDEN, PARTNER UND FREUNDE VON

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Diplom-Kaufmann
Lutz Ressmann
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Liebe Leserin, Lieber Leser,

 
nachdem nun langsam aber sicher alle wieder aus dem Urlaub
zurück sind, wo man ja bekanntlich viel Zeit zum Nachdenken hat,
können wir zum Jahres-Endspurt ansetzen. Ich hoffe, daß die Tips
in diesem Powerletter Sie dabei weiterbringen. Mich deucht, auch
diesmal ist er wieder etwas länger ... Diesmal ist
wenigstens eine schöne Geschichte dabei :-)

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Inhalt Powerletter Nr. 8:
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1. Einzelunternehmer und Freelancer aufgepaßt
   Ressmanns Powerformel zur Stundensatz-Kalkulation!

2. Der Preis als Mittel der Kommunikation
   Warum sich der Erfolgreiche nie zu billig positioniert!
 
3. Linktips:
   Nützliche Links zum Thema Internet und Debitorenmanagement!

4. An welchem Tag kommt mein Werbebrief am besten an?
   Was Siegfried Vögele schon immer wußte ...!

5. Ein Pakt mit dem Teufel ... 
   oder Nichts ist für die Ewigkeit!
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zu 1:
Einzelunternehmer und Freelancer aufgepaßt
      Ressmanns Powerformel zur Stundensatz-Kalkulation!
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Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, ganz schnell, ohne aufwendige
Berechnungen und Schemata herauszufinden, zu welchem Stundensatz man
seine guten Dienste anbieten kann bzw. muß, damit man am Ende
des Jahres nicht gar einen Verlust realisiert? Natürlich! Wenden
Sie einfach folgende Formel an:
 
Jahresbruttogehalt, das man als Angestellter verdienen würde, dividiert
durch die Anzahl fakturierbarer Stunden x 2.
 
Die erste Größe kann man sehr schnell über Gehaltstabellen ermitteln,
die man beim Berufsverband, der IHK, HWK und im Internet abrufen kann (manchmal
hilft auch die eigene Erfahrung oder Umfragen im Kollegenkreis. Die zweite
kann man je nach Branche im Intervall zwischen 1500 und 1600 Stunden im
Jahr ansetzen. Mehr Stunden kann man in der Regel pro Jahr nicht in Rechnung
stellen, da man ja noch eine gewisse Zeit für allgemeine Verwaltungstätigkeiten,
Akquisition, usw. aufwenden muß. Außerdem wird auch mal der Unternehmer von
einem heimtückischen Virus heimgesucht und ist doch tatsächlich so dreist,
einige Tage im Jahr im Urlaub zu entspannen.
 
Angenommen, ich bin bisher als SAP-Consultant bei Firma XYZ beschäftigt.
Habe ich ein paar Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel und bin nicht bei
irgendeiner 08/15-Klitsche beschäftigt, dann beträgt das Vergleichsgehalt
etwa 70.000 schnuckelige Eurole per anno. Wenn ich jetzt auf den Trichter
komme und sage, "Jetzt mache ich mich selbständig!" und der Chef kann mich
mal ("Kiss me where it smells funny"), dann muß ich z.B. so rechnen:
 
70.000 / 1500 x 2 = 93,33 EUR.
 
Dies ist wohlgemerkt die Preisuntergrenze, d.h. die Grenze, an der ohne
Verlust gearbeitet werden kann. Immer dran denken. Umsatz ist noch
lange kein Gewinn. Realisiere ich also diesen Satz und verkaufe mindestens
die 1500 Stunden, dann stehe ich so da, wie ein Angestellter, der diese
70.000 verdient. Kalkulatorischer Unternehmerlohn nennt man das.
 
Ich habe das mal mit einigen detaillierteren Berechnungen verglichen und war
erstaunt, wie exakt die Formel funktioniert. Probieren Sie es mal aus.
 
Der Satz enthält natürlich noch keine Reisekosten und Spesen. Wenn Sie also
mal einen All-Satz berechnen müssen, der Reisekosten und Spesen enthält, weil
Sie ein Projekt im Umfeld von sagen wir 300 km machen möchten, so schlagen Sie
noch mal etwa 15 EUR pro Std. oben drauf, und zwar unabhängig vom ermittelten Basis-Satz.
Vor allem dann, wenn Sie in einer Messestadt tätig werden wollen. Hotelpreise
von bis zu 400-500 EUR pro Übernachtung & Frühstück sind zu Messezeiten
keine Seltenheit, falls Sie überhaupt ein Zimmer bekommen.
Sie wollen doch wohl nicht in einer verwanzten Puffbude übernachten.
 
Wie? Zu teuuuuuerrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr? Der Kunde, der Kunde höre ich es bellen,
der zahlt doch solche Sätze nicht. Tut er aber doch. Allerdings nur, wenn er über
eine gewisse Intelligenz und Erfahrung verfügt, wenn er wirklich
einen wahrnehmbaren Vorteil erhält und wenn er eine gewisse
Zahlungskraft aufweist. Damit wären wir schon beim nächsten Punkt.
 

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zu 2: Der Preis als Mittel der Kommunikation
      Warum sich der Erfolgreiche nie zu billig positioniert!

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Angenommen, Sie verfügen über genügend Geld und möchten sich für eine
besondere Leistung belohnen. Sie stehen z.B. vor der Entscheidung, sich eine
Billiguhr für sagen wir 20 EUR oder eine Breitling für sagen wir 3.000 EUR
zuzulegen. Wenn Sie sich wirklich belohnen wollen, kaufen Sie natürlich die
Uhr für 3.000 EUR. Weil Sie es sich wert sind. Und damit sind wir beim Thema,
dem Preis als Kommunikations-Instrument.
 
Wäre die Uhr sagen wir nur 20 EUR wert, dann wäre es Ihnen vermutlich völlig
egal, ob sie kaputt geht oder gestohlen wird. Wahrscheinlich würden Sie sie
irgendwann irgendwo liegen lassen und sich eine neue kaufen. Die Breitling
würden Sie dagegen hüten wie Ihren Augapfel. Sie würde Sie immer an Ihre
guten Leistungen in der Vergangenheit erinnern, Freude kommt auf und Sie wären
für die Zukunft ordentlich motiviert. Eine Exklusivität, die Sie wirklich
weiterbringt im Leben. Das stimmt wirklich, probieren Sie es mal aus (es
muß natürlich keine Breitling sein, aber alles unter 1.000 EUR kommt nicht in
die Tüte).
Für den Erfolgreichen ergibt sich folgende Konsequenz: Er positioniert sich
exklusiv. Exklusiv heißt: Herausragende Leistung zu einem deutlich höheren
Preis. Ich meine freilich keinen Mondpreis. 
Exklusiv heißt darüber hinaus: Exklusive Kunden, die exklusiv
behandelt werden. 
 
Sie kennen vermutlich den Volksmund: "Was nichts kostet, ist nichts wert" oder
"Billig ist nicht gut". Und so wird auch eine herausragende Leistung nur
als Durchschnitt wahrgenommen, wenn der Preis nicht der Exklusivität des
Angebots entspricht. Es gibt 2 Seiten der Medaille:
 
Biete ich meine hervorragenden Leistungen zu durchschnittlichen oder gar
unterdurchschnittlichen Preisen an, so kommuniziere ich damit: "Seht her,
ich bin nur Durchschnitt" oder "Ich tauge nichts". Das nenne ich die
"Sendefunktion des Preises". Und der Kunde, der es natürlich nicht lassen kann
und meint, mir nach dem Motto "Geiz ist geil" (auch ich kann´s nicht lassen)
den Preis nicht zahlen zu wollen, der sagt: "Du bist es nicht wert".
Das nenne ich die "Empfängerfunktion des Preises".
So findet er zu seinem Nachteil nicht den Weg in meine exklusive Kundenkartei.
Ihm bleibt jetzt nichts anders übrig, als sich mit einem x-beliebigen
Beraterklon abzugeben.
 
Sie mögen einwenden: Ja, aber hohe Preise schrecken doch ab! Stimmt, Sie
schrecken vor allem Profiteure ab, die i.d.R. mehr Ärger machen, als uns
lieb sein kann. Gucken Sie doch mal in die Geschäfte: Von welchen Leuten
kommen die meisten Reklamationen aus meistens fadenscheinigen Gründen? Richtig,
es ist fast immer der gleiche Menschenschlag, die Menschen, die sich nur allzu
häufig Dinge kaufen, die sie sich selbst in Billigversion nicht leisten können
und dann alles versuchen, den Kauf rückgängig zu machen. Als "Ich bin doch
nicht blöd" Kette können Sie das vielleicht wegstecken, als Kleinunternehmer
bringt Sie das auf Dauer um.
 
Möchten Sie ein weiteres Beispiel. Sehen Sie sich mal die Preise vom Opel
und die von Daimler-Chrysler an. Vergleichen Sie jetzt die Bilanzen beider
Unternehmen - Schauen Sie bei "Gewinn" nach". Na, wer steht besser da und
welche Marke ist teurer? Und jetzt kommt das Beste. Vergleichen Sie jetzt
mal die Bilanz Daimler-Chrysler mit einer Bilanz "Daimler-Benz" aus der guten
alten Zeit. Bingo, die Rendite damals war höher als jetzt. Könnte es sein,
daß wir die Marke mit dieser amerikanischen Schrottfirma etwas verwässert
haben, uns jetzt langsam aber sicher im Massenmarkt wiederfinden und deshalb
unsere hohen Vorstandsbezüge nicht gerechtfertigt sind und ganz schnell
neue Berater brauchen, damit ein deutsches Kulturgut mit Stern nicht eines
Tages untergeht? Könnte es sein, daß dies die Ursache des deutschen Übels ist,
daß wir nicht mehr exklusiv und innovativ genug sind, daß die Welt keinen
Respekt mehr vor uns hat? Und wir natürlich selbst dran schuld sind?
(Die Opel- und Chrysler-Fahrer unter meinen Lesern mögen mir verzeihen.)
 
OK, ich bin sicher, jetzt haben alle verstanden, was ich meine.
Nur wer es versteht, sich exklusiv zu positionieren, hat eine reelle Chance, aus
dem ruinösen Preiswettbewerb herauszutreten und dem Pleitegeier zu entgehen.
Dazu ist es erforderlich, seine Position ständig zu überprüfen. Wenn der
Markt keine angemessenen Preise mehr hergibt, dann sollte man über
eine Exit-Strategie nachdenken. Aber das ist ein anderes Thema. 
 
Puuuuuh, das war starker Tobak. Deshalb wollen wir jetzt etwas entspannen
und gucken mal, welche Linktips Onkel Lutz heute parat hat:

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zu 3: Linktips:
      Nützliche Links zum Thema Internet und Debitorenmanagement!
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Zum Thema Suchmaschinen Marketing, Web-Entwicklung bin ich auf folgende
empfehlenswerte Seiten gestoßen:
 
 
Online-Tools sind zwar immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen,
man erhält jedoch mindestens einige Hinweise, die einem bei der
Optimierung der eigenen Seite helfen.
 
Zum Thema Debitoren-Management gibt es jetzt eine hilfreiche Website
des Justizministeriums NRW, die uns auch bei Vertragsverhandlungen
im Rahmen der Akquisition unterstützen kann. Was nutzt es, teure
Verhandlungen mit Firmen zu führen, die sich bereits im Insolvenz-Verfahren
befinden bzw. diese Firmen überhaupt zu kontakten?
 
 
weiß Rat. Hier werden alle Firmen bekanntgegeben, die sich im Insolvenz-Verfahren
befinden. Zwar sind momentan nicht alle alle Bundesländer angeschlossen, die
wichtigsten sind jedoch dabei. Der Rest wird bald folgen. Endlich mal
was Gutes aus dem Behördendschungel.
 

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zu 4:
An welchem Tag kommt mein Werbebrief am besten an?
      Was Siegfried Vögele schon immer wußte ...!
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Es ist erstaunlich, zu sehen, daß in aktuellen Untersuchungen
zur Direktwerbung immer wieder das herausgestellt wird, was
Direktwerbe-Papst Prof. Siegfried Vögele bereits in den 80er
Jahren des 20. Jahrhunderts festgestellt und in seinem hervorragenden
Werk "Das Verkaufsgespräch per Brief und Antwortkarte" veröffentlicht
hat. So auch dies:
 
Der Erfolg eines Werbebriefs hängt auch davon ab, an welchem Tag er
dem Empfänger zugeht. Dabei sollte man zwischen Privaten und
Gewerblichen Empfängern unterscheiden.
 
Bei den Privaten ist der optimale Zustelltag der Samstag, da
 
- das Wochenende i.d.R. Freizeit ist und der Verbraucher von daher
  viel entspannter und damit aufnahmebereiter ist.
- wichtige Konsumentscheidungen am Wochenende im gesamten
  Familienkreis getroffen werden.
 
Kleingewerbetreibende und Handwerker sollten Sie übrigens genauso
behandeln wie die Privaten.
 
Bei Firmen liegt der optimale Zustelltag in der Wochenmitte, da
 
- am Wochenende eh kaum noch jemand Entscheidungen trifft.
- am Wochenanfang erfahrungsgemäß der Postkorb besonders voll ist.
- Fr. und Mo. häufig wichtige Besprechungen stattfinden oder sonstige
  wichtige Dinge erledigt werden. Werbebriefe lesen gehört nicht dazu.
 
Optimale Zustelltage sind deshalb Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.
 
Aber, das Leben ist bekanntlich gemein. Beachten Sie deshalb die
Postlaufzeit. 95 % der Briefe, die mit Standardpost versendet werden, landen
am darauf folgenden Tag bei Empfänger. Bei Infopost (ab 50 Briefen) beträgt
die Laufzeit 2-4 Tage je nach Entfernung. Erfragen Sie deshalb die genauen
Angaben bei Ihrer Postagentur.
 
Für die SAP-User unter meinen Lesern. Man kann solche Werbebriefe auch
ganz wunderbar über das SD-Modul erzeugen und den Werbewerfolg kontrollieren.
Auch dazu benötigt man kein CRM :-))

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zu 5:
Ein Pakt mit dem Teufel ... 
      oder Nichts ist für die Ewigkeit!

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Wenn Sie als Berater, Handwerker oder sonstwie in der Dienstleistung
Ihre Brötchen verdienen, dann habe ich hier eine schöne Geschichte
für Sie, die Sie 3 mal überlegen läßt, mit wem, wie lange
und zu welchen Konditionen Sie künftig Verträge schließen. In Beraterkreisen
geht folgende kleine Geschichte um, die ich jetzt mal in eigenen
Worten wiedergebe:
 
"Eine IT-Beraterin, nennen wir sie einfach ITinchen, kam bei einem
Autounfall ums Leben. Schon bald gelangte sie an das Himmelstor und
bat um Einlaß. Sie war überrascht, als Petrus sie vor die Wahl stellte:
"Du selbst kannst entscheiden, ob du in den Himmel oder in die Hölle willst.
Du hast doch Erfahrung im Abschließen von Verträgen, nicht wahr? Du kannst
deshalb jeweils einen Tag im Himmel und einen Tag in der Hölle verbringen,
bevor du einen Vertrag für die Ewigkeit unterschreibst." ITinchen
zu Petrus "OK, ich guck mir erst mal die Hölle an, dann hab ich´s hinter mir!"
 
Gesagt getan. In der Hölle angekommen, fand sie sich auf einem herrlichen
Golfplatz wieder. Golfspielen war nämlich eine ihrer großen Leidenschaften.
Auch ihre alten Freunde waren alle da. Sie spielte das beste Spiel ihres Lebens
und begab sich wie üblich abends in´s exklusive Clubhaus, wo sie hervorragend dinierte
und einen exzellenten Wein genoß. Dort traf sie auf den Teufel. Ein herrlicher
Mann, so charmant, so attraktiv so romantisch ... Ganz der Typ "Schwiegermamas
Liebling". Sie tanzte die ganze Nacht mit ihm.
 
Als der nächste Tag anbrach, verbrachte sie diesen im Himmel. Sie saß auf
einer Wolke, lächelte sanft und spielte Harfe. Am Ende dieses Tages kam
Petrus zu ihr und sprach: "So, jetzt mußt du dich entscheiden und deinen
Vertrag mit der Ewigkeit abschließen!"
ITinchen: "Nun, der Himmel war wunderbar spirituell und inspirierend, die
Hölle hat mir jedoch viel besser gefallen". Sie unterschrieb und schwub
war sie wieder in der Hölle.
 
Doch Oh Graus, Oh Schreck fand sie sich in schleimigem Müll wieder, der
ekelhaft stank. Ihre Freunde sammelten diesen mit dem Mund auf und spuckten
ihn in Eimer, die ihnen um den Hals gebunden waren. "Ich kapier das nicht"
sagte das ITinchen zum Teufel, der jetzt wahrhaft diabolisch grinste und
gar nicht mehr so attraktiv und charmant war, "gestern noch das Paradies und
jetzt der reinste Dreckhaufen!". "Tja", meinte der Teufel, "gestern wollte
ich ja auch deine Unterschrift haben, aber jetzt stehst du unter Vertrag!"
Ende der Geschichte.
 
Es macht wirklich keinen Spaß einen langfristigen Höllenvertrag zu
unterschrieben, aber so mancher Kunde, vor allem Agenturen, könnten das
für eine gute Idee halten.
 
Verträge sollten Laufzeiten von maximal 3-6 Monaten aufweisen. Wenn sich
das nicht vermeiden läßt, vereinbaren Sie bei längerfristigen Verträgen eine
möglichst kurze Kündigungsfrist. Nur, so haben Sie die Möglichkeit, später die
Preise nach oben anzupassen, wenn Sie der Kunde besser kennt oder
abzuhauen, wenn sie etwas ganz anderes vorhaben. Verkaufen Sie nur ein
bestimmtes Ergebnis, jedoch nie Ihre Arbeitskraft. Deshalb haben Sie sich
doch schließlich selbständig gemacht.
 
Ich hoffe, die Geschichte war abschreckend genug. Ab und an muß man
halt mal den Fuchs in den Hühnerstall laufen lassen.

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Das war es wieder mal für heute. Bis zum nächsten mal alles Glück
und viel Erfolg!

Herzlich, Ihr

Lutz Ressmann

    
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