Liebe Leserin, Lieber Leser,
Es geht Aufwärts! Der
Aufschwung kommt! Die Talsohle ist durchschritten!
Wirklich? Mir gehen die
Durchhalteparolen langsam auf die Nerven. Ich kann
mich zudem des Eindrucks
nicht erwehren, daß hier mal wieder manipuliert wird,
daß
sich die Balken biegen. Wie dem auch immer sei, ich halte es
lieber so,
wie
ich es kürzlich in einer Englisch-Lektion gelesen habe: "Rely
on yourself".
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"Verlaß Dich auf Dich selbst". Der Volksmund sagt: "Hilf Dir
selbst, sonst hilft
Dir
keiner". Das soll das Motto dieses neuen Powerletters sein.
Viel
Spaß dabei!
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Inhalt Powerletter Nr. 9:
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1. Karstadt-Quelle am Ende?
Ein warnendes Beispiel zum
Thema Positionierung!
2. Neue
Studien aus dem www.
Viele Mittelständler ohne
Internet trotz steigender Online-Umsätze!
3. Linktips:
Nützliche Links zum Thema Powertexten,
Internet und Wettbewerbsrecht!
4. Über die Nase zur Kasse!
Schon
mal was von Duftmarketing gehört?
5. Welche Sicherheiten
akzeptiert die Bank?
Gut zu wissen, bevor man
nach Kredit fragt!
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zu 1:
Karstadt-Quelle am Ende?
Ein
warnendes Beispiel zum Thema Positionierung!
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Ich habe mich in den letzten
Powerlettern ja schon ein paar mal über
das Thema Positionierung
ausgelassen. Fazit: Wer sich nicht ständig
mit seiner
Positionierungs-Strategie auseinandersetzt oder gar auf eine
solche verzichtet, fliegt
über kurz oder lang aus dem Markt. Wäre das
Thema nicht so traurig, würde
ich jetzt sagen: "Wie schön, daß Karstadt-Quelle
jetzt in die Schieflage
geraten ist. Jetzt haben wir ein vortreffliches Beispiel
für ein solches
Positionierungs-Versagen".
Für alle und jeden alles und
in jedem Winkel der Republik, in jeder Preislage,
lange Bevorratung,
Diversifizierung in Bereiche, die nichts mit dem Kerngeschäft
zu tun haben, kein
konsequentes Zielgruppen-Marketing, Festhalten an veralteten
Handelsstrategien usw. usw.
Eine bessere Fallstudie hätte uns das Leben
nicht bescheren können. Und
Karstadt-Quelle wird nicht der letzte Handelskonzern
sein, der über die Klinge
springt bzw. an einschneidenden Strukturveränderungen
vorbei kommt. Hauptsache,
jetzt merkt auch der letzte Hinterbänkler, worauf
es ankommt. Positionierung,
Positionierung und nochmal Positionierung.
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zu 2:
Neue Studien aus dem www.
Viele
Mittelständler ohne Internet trotz steigender Online-Umsätze!
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Eine neue Studie legt jetzt
offen, was ich als Berater schon länger
festgestellt habe: Ein
Großteil der Mittelständler nutzt die moderne
Informationstechnik nicht!
Eine Umfrage des Marktforschungs-Instituts
Icon Brand Navigation Group
ergab, daß 57 % der KMU auf den Einsatz betriebs-
wirtschaftlicher
Standard-Software verzichten. Der Hammer: Selbst in der Gruppe
von Unternehmen mit 100-200
Mitarbeitern gibt es immer noch 20 % IT-Verweigerer.
Von den 1.500 Befragten
besitzt jeder 6. keinen Internet-Anschluß und 12 %
betreiben nicht einen PC in
ihrem Unternehmen. Ich finde dieses Ergebnis
erschreckend, denn es zeigt,
wie rückständig diese Republik ist. Wie
will ein solches Unternehmen
künftig im internationalen Wettbewerb
überhaupt bestehen?
Liebe Mittelständler, jetzt
seht euch mal die neuen Zahlen der GfK an:
Deutsche Verbraucher haben im
1. Halbjahr Produkte für 5,3 Milliarden EUR
im Internet gekauft. Allein
der elektronische Handel mit Textilien, Elektroartikeln
und anderen Hartwaren
erreichte 3,5 Milliarden EUR. Das sind 60 %
(in Worten: sechzig-Prozent)
mehr als im Vorjahr. Fazit der GfK: Die intensive
Internet-Nutzung geht zu
Lasten des stationären Handels und des klassischen
Versandhandels. Ein Wink mit
dem Zaunpfahl.
Mehr kann, will und werde ich
dazu nicht sagen.
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zu 3: Linktips:
Nützliche Links zum
Thema Internet und Wettbewerbsrecht!
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Zum Thema Wettbewerbsrecht
existiert eine sehr ausführliche
Web-Ressource und zwar die
des Bundeskartellamtes. Viele Dokumente
zum Download:
Zum Thema Powertexten schauen
Sie mal auf der Seite des Texters
Aurel Gergey vorbei. Dort
steht sogar ein E-Book zum Download
bereit:
Jetzt noch eine interessante
Seite rund ums Thema Internet. Es ist die Seite
von Daniel Rehbein. Sie dreht
sich nicht nur um Internet & Co., bietet aber nicht
alltägliche Informationen
über bits und byts. Insbesondere kann man dort erfahren,
wie man seine E-Mail-Adressen
auf der Homepage "verschlüsseln" kann, um damit
den Spammern das Leben etwas
schwerer zu machen:
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zu 4:
Über die Nase zur Kasse!
Schon mal was von Duftmarketing gehört?
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Es wurde ja auch langsam
wieder Zeit, für eine neue Methode aus
dem
Marketing-Werkzeugkasten. Diese neue Methode heißt
"Duftmarketing".
Im Grunde ist sie gar nicht
so neu, denn den Spruch "Ich kann Dich nicht
riechen" kennt jeder. Was
liegt näher, als sich diese Erkenntnis
zunutze zu machen und den
Duft als Kaufanreiz zu nutzen. Wir sollten
30 Millionen Riechzellen
nicht so einfach links liegen lassen.
Über die Nase zur Kasse, das
ist das Motto.
Erst jetzt scheint das
Marketing das zu entdecken, was die Verhaltens-
Wissenschaft schon länger
kennt: den olfaktorischen Reiz, der Reiz
"den Riechnerv betreffend".
Wenn dieser Reiz sogar ganz maßgeblich für
die Auswahl des Partners
verantwortlich ist, muß er auch für das Kaufverhalten
entscheidend sein.
Duftmoleküle wandern direkt in das limbische System, das
sogenannte Riechhirn des
Menschen, und beeinflussen dort Verhalten und sogar
die Gesundheit. Die
Forschung steckt allerdings noch in den Anfängen.
Die ersten Firmen haben
schon begonnen, dieses neue Marketing-Instrument einzusetzen.
Was kann man konkret
einsetzen? Man kann Tagungsräume, Arztpraxen und Fitneßcenter
beduften, ebenso wie den
Point-of-Sale über Klimaanlagen, Pappdisplays
oder Aromasäulen. Die ersten
Unternehmen haben damit sehr gute Erfahrungen
gemacht.
Wissen Sie, was das Schöne
daran ist. Die Stimulanz nimmt der Kunde gar nicht als
Manipulation wahr, er kann
sich deshalb kaum wehren. Die moralische Bewertung dieses
Instruments überlasse ich
jedem selbst. Ich würde jedoch jedem raten, sich
diese Methode mal näher
anzusehen und sie einfach mal ausprobieren. Für ca. 100 EUR
erhält man z.B. ein
Beduftungsgerät samt Öl, um die Wirkung erst mal auszutesten.
Von dem Instrument darf man
natürlich keine Wunder erwarten. Die Wirkung wird
ähnlich sein, wie bei
Beschallung der Verkaufsräume mit Musik. Doch
auch hier konnte nachgewiesen
werden, daß Musik verkaufsfördernd wirkt.
Das Erlebnis-Marketing erhält
jetzt also eine weitere Dimension.
Warum also nicht mal
probieren, wie es funktioniert?
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zu 5:
Welche Sicherheiten
akzeptiert die Bank?
Gut
zu wissen, bevor man nach Kredit fragt!
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Hat
man die Bank endlich von der Tragfähigkeit seines
Geschäftkonzepts
überzeugt,
geht es stets um den sogenannten Besicherungsvorschlag, wenn
man
mit einem Kredit liebäugelt. Gut zu wissen, wie eine Bank die
angebotenen
Sicherheiten ansetzt, also bewertet. Es ist im Prinzip
schwer
ohne Bürgschaften (z.B. von der reichen Erbtante) auszukommen
oder
ohne sich
eine Grundschuld ins Grundbuch eintragen zu lassen.
Schließlich
will
die Bank kein Risiko tragen. Akzeptiert die Bank ausnahmsweise
andere
Sicherheiten, so werden die Werte die folgt angesetzt (Quelle
IHK Hannover):